So werden Verletzungen durch Überbelastung minimiert


Verletzungen im Sport

Verletzungen im Sport

Grundsätzlich trägt regelmäßiger Sport zur Gesunderhaltung des Körpers bei. Jogger leiden beispielsweise seltener unter Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gelenkbeschwerden oder stressbedingten Problemen. Läufer achten in den meisten Fällen auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Aktive Sportler bleiben dennoch von gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht verschont. Bei Überbelastung kann es zu verschiedenen körperlichen Beschwerden kommen.

Um Folgeschäden im Vorwege auszuschließen, sollten auch kleine Verletzungen im Sport nie auf die leichte Schulter genommen werden.

Folgende Themenbereiche findest Du in diesem Artikel

  • Probleme verursacht durch die Achillessehne
  • Häufige Überbelastung, die Kniegelenke
  • Beschwerden durch Sportunfälle
  • Erste Maßnahmen bei Verletzungen im Sport
  • So können Sportverletzungen minimiert werden

Beschwerden durch Überbelastung

Gerade bei Neueinsteigern treten Überbelastungsbeschwerden recht häufig auf. Zum einen können Anfänger ihr Leistungsniveau noch nicht so gut einschätzen, zum anderen starten sie oft in das Training, ohne die Muskulatur zuvor ausreichend aufzuwärmen. Unaufgewärmte Muskeln, Sehnen und Bänder können jedoch empfindlich reagieren, so dass es zu Reizzuständen kommt. Das Thema „Dehnen vorm Laufen“ wird immer noch heiß und kontrovers diskutiert. Daher sollte jeder für sich ausprobieren, wie wirksam das Dehnen vor oder nach dem Sport ist.

Sehr häufig haben Jogger Schwierigkeiten mit der Achillessehne. Auslöser ist meist eine verkürzte Wadenmuskulatur. Diese ließe sich während der Aufwärmphase dehnen oder auch nach einem Lauf, so dass sie geschmeidiger wird und Probleme gar nicht erst entstehen. Unterstützend kann während der Erholungsphase sowie beim späteren Laufen eine Aktiv-Bandage getragen werden.

Probleme verursacht durch die Achillessehne

Probleme mit der Achillessehne

Probleme mit der Achillessehne

Ist die Laufstrecke zu lang gewählt oder die Belastungssteigerung zu hoch, kann die Sehne starke Schmerzen verursachen. Jeder weitere Schritt wird dann zur Qual. In wenigen Fällen werden die Beschwerden der Achillessehne auch ursächlich in der Lendenwirbelsäule ausgelöst. Wird ein Wirbelsäulenschaden als Ursache festgestellt, sollte eine entsprechende Behandlung zeitnah erfolgen, um eine schnelle Genesung zu gewährleisten.

Häufige Überbelastung, die Kniegelenke

Runner's Knee

Runner’s Knee

Mit zu den häufigsten Schmerzursachen im Sport zählen Knieverletzungen. Das sogenannte Runner’s Knee entsteht durch Überbelastung und daraus folgend aus kaum sichtbaren Schädigungen im Knorpelbereich des Kniegelenks oder in der Kniescheibenspitze. Auch diese Verletzung sollte in Ruhe ausheilen, bevor das Knie erneut belastet wird. Spezielle Kniebandagen geben Hilfestellung zur Entlastung. Ersten Aufschluss über eventuelle Fehlstellungen der Kniegelenke kann eine Laufbandanalyse geben, die unter anderem von guten Sportgeschäften angeboten werden. Jogger sollten die Diagnose ernst nehmen und die Verletzung vollständig auskurieren bevor sie wieder mit dem Training beginnen.

Beschwerden durch Sportunfälle

Bei Joggern besonders gefürchtete Sportverletzungen sind Bänderüberdehnung oder Bänderriss. Beide entstehen durch Umknicken beim Laufen, beispielsweise bei unbefestigtem Untergrund oder einem unbedacht gesetztem Schritt. Die im Bereich des Gelenks befindlichen Bänder erfahren eine ruckartige Überdehnung. Im schlimmsten Fall können sie auch ganz reißen. Beide Verletzungen sind sehr schmerzhaft und schränken die Beweglichkeit stark ein. Jeglicher Unfall sollte von einem Sportfacharzt untersucht werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

Seltener treten beim Joggen Prellungen auf. Sie entstehen durch eine äußere, starke Gewalteinwirkung, beispielsweise wenn der Jogger versehentlich gegen einen Stein oder einen umgefallenen Baumstamm läuft. Prellungen äußern sich in einem dumpfen Schmerz, die im Nachhinein auftretenden Blutergüsse entstehen durch die Gewebequetschung. Bis die Verletzung ausgeheilt ist, ist Schonung angesagt.

Bei einem heftigen Sturz oder einem starken Zusammenprall kann es zu Brüchen kommen. Gerade im Herbst und Winter ist die Gefahr sehr hoch, auf rutschigem Untergrund den Halt zu verlieren. Bei Brüchen wird zwischen offenen und geschlossenen unterschieden. Aufschluss bietet dem Sportmediziner hier eine Röntgenaufnahme des betroffenen Bereiches.

Erste Maßnahmen bei Verletzungen im Sport

Verletzungen vollständig auskurieren

Verletzungen vollständig auskurieren

Verletzungen sollten immer vollständig auskuriert werden, damit keine Folgeschäden zurückbleiben. Als oberste Regel bei Sportverletzungen gilt, das betroffene Gelenk nicht weiter zu belasten. Der Bereich sollte ruhig gestellt und nach Möglichkeit hochgelagert werden. Im akuten Stadium helfen Eisbeutel oder kalte Umschläge, die Schmerzen zu mäßigen und Schwellungen zu lindern. Entzündungshemmende Medikamente können in einigen Fällen sinnvoll sein.

Hierbei kann es sich alternativ auch um homöopathische Mittel handeln. Zum Beispiel ist Arnika D12 bei Muskelkater ein Präparat, mit dem in verschiedenen Sportarten gute Resultate erzielt wurden.

So können Sportverletzungen minimiert werden

Sportverletzungen

Sportverletzungen

In Deutschland treiben über 40 Millionen Anfänger, Hobbysportler und Profis regelmäßig Sport. Durch Sport sinkt das Risiko vieler Gesundheitsprobleme. Dennoch ist Sport mit einigen Risiken verbunden, das zeigen rund 1,5 Millionen Sportverletzungen jährlich. Um Sportverletzungen vorzubeugen sollte sich jeder an einige Grundregeln halten.

Sport ist wichtig für die Erhaltung der körperlichen Leistungskraft und Gesundheit. Sport und das damit verbundene Training sollte Spaß machen und nicht als notwendiges Übel angesehen werden. Zu den häufigsten Sportverletzungen zählen Prellungen und Zerrungen genau so wie Muskel-, Sehnen- und Bandverletzungen oder Brüche und Verrenkungen.

Ein Gesundheitscheck ist wichtig

Im Vorfeld ist ein Gesundheitscheck sinnvoll, der professionell durch einen Sportmediziner durchgeführt wird. Einige Hausärzte bieten dies auch an. Ein voriger Anruf bei Ihrem Hausarzt erspart Ihnen vielleicht einen umsonst getätigten Besuch. Dabei werden nicht nur alle Herz- und Lungenfunktionen, sondern auch die Blutwerte und der gesamte Bewegungsapparat überprüft. Eine jahrelang unerkannte Erkrankung wie zum Beispiel die eines Herzfehlers kann beim normalen joggen zu einer tödlichen Gefahr werden. Deshalb sollte solch ein Gesundheitscheck jährlich wiederholt werden.

Aufwärmen vor der Trainingseinheit

Vor jedem Training sollte der Kreislauf auf die sportliche Belastung vorbereitet und auf entsprechende Betriebstemperatur gebracht werden. Dies kann durch lockeres laufen oder durch Vorübungen mit niedrigen Intensitäten erreicht werden. Vor dem Sport werden dadurch Muskeln und Sehnen erwärmt. Das Risiko einer Sportverletzung wird so reduziert. Nach dem Sport sollte ebenso ein Cooldown erfolgen, dies dient dazu um den Kreislauf langsam wieder runterzuregulieren, verbunden mit leichten Dehnübungen erholt und regeneriert sich der Körper durch diese Maßnahmen um so schneller. Das Training sollte so gestaltet werden, das es zu keiner Überbelastung einzelner Körperpartien kommt. Das erzielt man einerseits durch ein abwechslungsreiches Training, welches dem Leistungsstand jedes Einzelnen angepasst ist, mit integrierten Pausen. Bei manchen Sportarten kann auch eine geeignete Sportausrüstung dazu beitragen.

Die Sportausrüstung

Zum Beispiel für Jogger: Nur ein richtiger, individuell auf die Sportart angepasster Schuh gibt nicht nur Halt sondern stützt den Fuß. Dieser sollte Fußfehlstellungen nicht nur ausgleichen, sondern auch stabilisieren. Der Fuß muss gut abrollen können und durch den Schuh gedämpft werden, denn er muss bei sportlichen Belastungen oft ein Vielfaches des Körpergewichtes abfangen. In guten Sportgeschäften wären Sie bei der Auswahl des geeigneten Schuhs sehr gut beraten. Die perfekte Kleidung schützt nicht nur gegen Erkältungen, sondern auch gegen Überhitzung. Sie sollte atmungsaktiv und in der Lage sein Feuchtigkeit schnell vom Körper weg zu transportieren. Einige Sportarten erfordern spezielle Schutzausrüstungen. Dazu gehören unter anderem Hockey, Radfahren und Inlineskating.

Fazit: Grundsätzlich sollte man sich beim trainieren nicht überschätzen. Jeder der die für sich richtige Sportart wählt und sich optimal vorbereitet wird Sport nicht als Mord empfinden sondern als das was er sein sollte: Spaß und ein gesundes Vergnügen sich fit zu halten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.