Der Trugschluss – Diät ist nicht gleich Diät 2


Diät - Erfolgreich abnehmen

Diät – Erfolgreich abnehmen

Aufgrund der stressigen oft überwiegenden Bürojobs, herrscht bei einem Großteil der Bevölkerung ein akuter Bewegungsmangel. Damals wurde mehr körperlich gearbeitet. Heute wird überwiegend eine Schreibtischtätigkeit verrichtet, die kaum Muskeln beansprucht. Aufgrund der geringeren Muskelmasse benötigt der Körper weniger Energie.

Der Körper arbeitet ökonomisch

Wird als Nichtsportler eine Diät gehalten, wird der Körper als erstes Wasser abbauen und danach weitere Muskeln die er nicht benötigt. Erst als letztes werden die Fettreserven abgebaut. Der JoJo-Effekt lässt grüßen. Nach einer Diät (ohne Sport), hat man noch weniger Muskeln. Der Körper benötigt noch weniger Energie als vorher. Wird jetzt wieder „normal“ gegessen, wird folglich zu viel Energie zugeführt. Die Folge, der Überschuss an Energie (Kalorien) schlägt sich auf den Hüften nieder.

In diesem Artikel erfahrt ihr nützliche Tipps zum Thema Diät und könnt am Ende für euch besser beurteilen, wie ihr eine Diät am besten für euch plant!

Schnelldiät – Eine reine Diät macht in Wirklichkeit dicker

Folgendes Beispiel: Eine Person nimmt zum Beispiel 5 kg ab. Jedoch hat die Person keineswegs 5 kg Fett verloren. Wenn es so einfach ginge, hätte jeder Mensch ein Sixpack. Die Waage zeigt 5 kg weniger an, gut denkt sich die Person, jedoch sind die 5 kg eine Mischung aus Wasser, Muskeln und einem sehr geringen Anteil Fett. Muskeln verbrauchen Energie. Dadurch dass während einer Diät Muskeln als Energielieferant herangezogen werden (wenn kein Sport getrieben wird), das heißt Muskeln die nicht benötigt werden abgebaut werden, sinkt auch das was der Körper an Kalorien benötigt.

Durch die abgebaute Muskelmasse müsste die Person nach einer Diät eigentlich weniger Kalorien (Energie) in Form von Essen zu sich nehmen, da sich der Grundumsatz reduziert hat. Jedoch ist dies wie oben bereits erwähnt nicht bekannt und so kommt es zum sogenannten Jo-Jo-Effekt (Link zum Produkt bei Amazon). Isst die Person nach der Diät wieder normal, wird sie innerhalb kürzester Zeit die Kilos und mehr wieder auf die Waage bringen. Praktiziert man eine Diät im Laufe der Jahre mehrmals, wird das Gewicht stetig ansteigen.

Wie nimmt man auf Dauer ab?

Eine Diät sollte immer kombiniert werden mit einem ausgewogenen Fitnesstraining. Beides in Kombination lässt die Pfunde schmelzen. Der Grundumsatz wird durch die aufgebaute Muskelmasse gesteigert. Der Körper beginnt mehr Energie zu verbrennen. Nun hat man ein nachhaltiges Steuerungselement. Zwei bis drei Tage die Woche einen Trainingsreiz setzen, bringt die Fettverbrennungsmaschinerie in Gang.

Was heißt das genau, muss ich jetzt mehrere Stunden am Tag Sport treiben?

Typgerechte Abnehm-Strategien

Typgerechte Abnehm-Strategien

Nein, entweder man macht mehrere kleine Einheiten die Woche für ca. 20 Minuten Sport die Woche oder zwei Einheiten für ca. 30 bis 40 Minuten. Es sollte für sich die Variante gewählt werden, mit der man sich am wenigsten unter Stress setzt und die sich am besten in den Alltag integrieren lässt. Lieber langsam und stetig steigern, als sich zu überfordern und nach einigen Wochen alles wieder hinzuschmeißen. Eins sollte jedem klar sein, der abnehmen möchte: Eine Ernährungsumstellung gilt nicht nur für die Dauer einer Diät, sie gilt von nun an ein Leben lang! Klingt ziemlich krass, lässt sich aber erlernen.

Zugenommen hat man auch nicht innerhalb von einem Monat, sondern zog sich über mehrere Monate/Jahre hin. Der Weg zurück dauert ebenfalls so lange. Wer meint, anhand einer Schnelldiät eine Abkürzung nehmen zu können, schadet sich nur selbst. Abkürzungen oder Tricks gibt es nicht. Es ist harte Arbeit. Arbeit die sich lohnt!

Schlank durch typgerechte Abnehm-Strategien

Das Jahr ist noch jung, aber manche guten Vorsätze sind bereits über den Haufen geworfen, gehören längst zum alten Eisen. Fakt ist: Wer motiviert mit der Absicht ins neue Jahr gestartet ist, vernünftiger zu essen und sich mehr zu bewegen, knickt oft schon im Januar ein.

Mit bitteren Konsequenzen, denn aus lauter Frust über die mangelnde Selbstdisziplin wird oft noch mehr und noch unkontrollierter gegessen. Anfängliche Gewichtsverluste schwinden dahin, man fühlt sich gestresst und auch Sport macht dann keinen Spaß mehr.

Also wird alles, wie es war – oder dank Jo-Jo-Effekt noch schlimmer. Warum aber scheitern so viele Diäten und Fitnessprogramme schon nach kurzer Zeit?


Guter Artikel mit kleinen Mankos: Diäten als Titelthema im FOCUS

Trainingsempfehlung vom Arzt

Trainingsempfehlung vom Arzt

Diese Frage versuchte das FOCUS-Magazin mithilfe einiger Ärzte und Experten in der Ausgabe 52/2013 zu beantworten. Sogar als Titelthema: „Schlank ohne Stress – Fünf Wege zum Wunschgewicht“ lautete der Aufmacher. Las sich vielversprechend und schaute auch hübsch aus, denn das Titelbild zierten die nackten Rückansichten zweier gut gebauter Menschen, Mann und Frau mit schlanker, sportlicher Silhouette.

Da ich beruflich immer wieder mit Menschen zu tun habe, die abnehmen oder aber an den richtigen Stellen zulegen möchten, interessierte mich der neueste Forschungsstand sehr. Würden sich die Expertenmeinungen zum stressfreien Abnehmen und Halten des Wunschgewichts mit meinen Erfahrungen als Personal Trainer decken? Für neue Erkenntnisse und Anregungen bin ich auch immer offen. Der FOCUS-Artikel war also quasi Pflichtlektüre.

Fünf Vorzeige-Abspecker als Beispiele für Diät-Typen

Gleich fünf Ex-Übergewichtige – vier Männer, eine Frau – dienten im Heft als Mutmacher und Beispiel dafür, auf welch unterschiedliche Weise sich das Ziel Gewichtsreduktion erreichen und fortdauernd halten lässt. So mutierte ein maßloser Esser (Michael, 30) zum Weight-Watchers-Punktezähler, ein Do-it-yourself-Mann (Alexander, 35) strickte sich seine Diät selbst aus den Komponenten Bewegung und viel Obst zusammen.

Mit der HIT-Methode, einem intensiven Krafttraining, verwandelte der jüngste Kandidat sein Fett in Muskelmasse (Daniel, 26), während ein Schwergewicht (BMI > 40) mit permanentem Hunger (Lothar, 46) nach seiner Magenverkleinerung von einer Teilnahme am Ironman träumt. Die einzige Frau im Bunde (Birte, 41) war erfolgreich mit kreativer Küche und Low-Carb. Zur kohlenhydratarmen Kost kam noch ein Plus an Bewegung durch regelmäßiges Walken.

Die schlechte Nachricht: Warum es die ultimative Diät für alle nicht gibt

Die eine Diät gibt es nicht

Die eine Diät gibt es nicht

Am Beispiel von Michael, Alexander, Daniel, Lothar und Birte erklärten die Ärzte aus neuester ernährungswissenschaftlicher und sportmedizinischer Sicht, warum Diäten so oft scheitern. Es gibt definitiv kein Patentrezept, das immer und bei jedem funktioniert. Im Prinzip ist es, wie mit dem Fitness-Training: Die besten Resultate erzielen diejenigen, die ein auf sie persönlich optimiertes Trainingsprogramm absolvieren.

Auf das Abnehmen bezogen heißt das: Stoffwechselprozesse folgen allgemeinen Regeln, sind aufgrund ihrer Komplexität aber letztlich doch höchst individuell. Darauf deuten die bisherigen Ergebnisse eine Zwillingsstudie (NUGAT-Studie, NUtriGenomic Analysis in Twins) hin, die das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIFE) aktuell durchführt.

Für alle, die den Versprechungen unzähliger Diät-Bücher nur zu gern glauben möchten, ist das desillusionierend. Schlank im Schlaf, Diät für Faule, Abnehmen für Schlemmer – viele Veröffentlichungen versprechen wahre Wunder und sind um glaubhafte Begründungen nicht verlegen, warum sie eine Geheimwaffe gegen Fettpolster gefunden haben. Fast alle aber verschweigen, dass keine Methode bei jedem Menschen gleich gut und zuverlässig funktioniert. Frust, Misserfolge und Rückschläge sind damit vorprogrammiert. Das war die schlechte Botschaft.

Die gute Nachricht: Völlerei an Festtagen macht nicht dick

 Völlerei an Festtagen

Völlerei an Festtagen

Aber es gibt auch Erfreuliches, so zum Beispiel die Erkenntnis, dass man nicht durch Gänsebraten, Marzipankartoffeln und Käsefondue zwischen Weihnachten und Neujahr zunimmt. Das sind zwar Kalorienbomben par excellence, aber sie schlagen normalerweise höchstens vorübergehend zu Buche. Ausschlaggebend sind die 345 Tage dazwischen. Kleine Ernährungssünden an Feiertagen lassen sich (jedenfalls in der Jugend) leicht ausgleichen, wenn die Kalorienzufuhr an den anderen Tagen stimmt UND wenn Bewegung mit ins Spiel kommt. Es gibt sogar einige Beispiele dafür, dass ein Schlemmertag pro Woche helfen kann, dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt vorzubeugen. Denn im Grunde ist er nichts anderes als eine Anpassung des Stoffwechsels an Hungersnöte. Unsere Genetik rechnet immer noch jederzeit mit Nahrungsknappheit und kann sich darauf einstellen.

Wenn Schmalhans Küchenmeister ist, lagert der Körper vermehrt Fett ein, sobald ihm Nährstoffe zugeführt werden. Schließlich könnte die nächste Hungerperiode kurz bevorstehen, und da ist es besser, man hat Reserven. So „denkt“ jedenfalls unser Körper. Und darum tappen so viele Menschen (laut Forsa in Deutschland 50 Prozent aller Frauen, 25 Prozent aller Männer) durch eine zeitlich begrenzte Diät in die Jo-Jo-Falle.

Jede Diät wirkt kurzfristig, greift aber kaum die Fettdepots an

Jo-Jo-Effekt vermeiden

Jo-Jo-Effekt vermeiden

Egal, für welche Diät man sich auch entscheidet, anfangs stellen sich auf der Waage Erfolge ein. Dieser Effekt macht erstmal euphorisch, aber diese Begeisterung hält meist nicht länger als 1-2 Wochen an. Das ist der Zeitpunkt, an dem es zur Stagnation kommt. Denn anfangs geht kaum Fett, dafür viel Gewebeflüssigkeit und Muskulatur verloren. Das sieht auf der Waage toll aus, heißt aber nicht, dass sich die Gesamtsituation verbessert hat. Die Diät hat ihr Pulver aber dann schon verschossen, wenn sie sowieso nur auf wenige Wochen angelegt war. Jetzt weiß der Körper, Essen war knapp, also ab sofort alle Nährstoffe optimal ausnutzen, Fett einlagern und die Gewichtsspirale dreht sich langsam wieder nach oben.

Was die FOCUS-Experten raten und meine Meinung dazu

Grundsätzlich finde ich, dass sich der FOCUS wirklich Mühe gegeben hat, den Lesern die Tücken des Abnehmens ausführlich und verständlich zu erklären und auch eine gewisse Beständigkeit einzufordern. Schnell mal eben die Traumfigur ohne Mühe und ohne langfristige Verhaltensänderung – nicht nur bei der Ernährung – klappt halt nicht. Genau das ist es nämlich, was den Stress macht.

Alles soll möglichst schnell und einfach gehen, aber mal im Ernst: In welchem Bereich des Lebens funktioniert das bitte? Ernährungsmediziner sind sich einig: Als Einstieg kann eine Turbo-Diät gute Dienste leisten, gerade bei sehr übergewichtigen Menschen, die sich durch die Waage motivieren können. Aber zugleich muss ein Bewegungsprogramm her, abgestimmt auf die physischen Voraussetzungen des Einzelnen. Und da muss ich leider feststellen, informiert der FOCUS-Artikel bezüglich des HIT-Trainings ziemlich missverständlich, wenn nicht gar fahrlässig.

Ernährungsgewohnheiten analysieren und allmählich ändern

Ernährungsgewohnheiten analysieren

Ernährungsgewohnheiten analysieren

Oft ist der Stress bei einer Diät hausgemacht. Unrealistische Erwartungen an die eigene „Leidensfähigkeit“ führen fast immer zum Abbruch und einem Rückfall in alte, falsche Essgewohnheiten. Die Ernährungsexperten im FOCUS raten daher, den Speiseplan nicht radikal auf den Kopf zu stellen, sondern nach und nach immer mehr fette, kalorienreiche Bestandteile gegen gesunde Alternativen auszutauschen. Zuvor sollte man über mehrere Wochen ein Essprotokoll führen. Das kann handschriftlich geschehen oder mithilfe einer Excel-Tabelle – wichtig ist einfach, ungeschönt und ehrlich sich selbst gegenüber alles festzuhalten. Schnell fällt auf, wo sich die Kalorienbomben verstecken. Es sind fast immer die Weißmehlprodukte, industriell vorgefertigte „schnelle“ Gerichte und Getränke, die eine Kalorienbilanz in die Höhe treiben.

Fast alles, was man eben mal so auf die Schnelle als To-go- Nahrung in sich hineinstopft, hat viele Kalorien und wenig gute Nährstoffe. Nicht nur Cola und Limo, auch Latte macchiato oder Kakao in Massen haben reichlich Kalorien, die manch einer gar nicht realisiert. Totale Selbstkasteiung bringt auf Dauer aber auch nichts, denn dann wächst nur das Verlangen nach den vermissten Leckerbissen. In den meisten Fällen gibt es jedoch gemäßigte Alternativen, die den Verzicht auf die ärgsten Kalorienfallen erleichtern.

Ganz wichtig: Ruhe ins Essen hineinbringen! Nicht nur Fertigprodukte verwenden, sondern so oft wie möglich selbst kochen. Sich beim Essen hinsetzen und bewusst genießen statt im Gehen nebenbei etwas hinunterschlingen.

Die Kalorienbilanz und das Training dem Lebensalter anpassen

Niemand hört diese Wahrheit gerne, aber es stimmt: Zunehmendes Alter geht automatisch ab der „Lebensmitte“ auch mit Gewichtszunahme und höherem Körperfettanteil einher, wenn man nicht aktiv gegensteuert. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vereinfacht ausgedrückt ist es eine fatale Kombination aus schwindender Muskelmasse, Veränderungen im Stoffwechsel, Hormonumstellung und weniger Bewegung, die das Gewicht ab etwa 40 Jahren auch dann in die Höhe schnellen lassen, wenn man nicht mehr oder anders isst als früher.

In jungen Jahren gleicht der Körper Ernährungssünden eher aus, im Alter zeigen sich schon kleine Fehler nachhaltig auf der Waage. Wer diesen Teufelskreis durchbrechen will, kann am ehesten über Sport entgegenwirken. Viel Bewegung und Krafttraining helfen gegen den Schwund von Muskelmasse, erhalten Kondition und Agilität und gleichen den verringerten Kalorienbedarf aus. Wer an dieser Schraube dreht, muss sich als fitter „Best-Ager“ beim Essen kaum einschränken.

Eierlegende Wollmilchsau-Diät nicht in Sicht

Sport und bewusste Ernährung

Sport und bewusste Ernährung

Der FOCUS gibt seinem Titelthema genug Raum, Zusammenhänge ausführlich zu erklären. Inhaltlich ist bis auf die Sache mit dem HIT-Training (Link zum Produkt bei Amazon) nichts auszusetzen, allerdings sind die Erkenntnisse auch nicht so bahnbrechend neu. Die Sache mit den Gentests wird sich für die wenigsten in naher Zukunft als praktikabel erweisen.

Mal ganz abgesehen davon, dass es im Grunde klar ist, dass jeder Mensch andere körperliche und mentale Voraussetzungen mitbringt und dass die Gründe für Übergewicht ebenso individuell sind. Der gemeinsame Nenner ist das Essen: zu viel und falsch. Sehr häufig kommt „erschwerend“ der Nenner Bewegungsmangel hinzu.

Nahrungsmittel gezielt auswählen, die finden, die einem schmecken und nicht dick machen, sich mehr bewegen, die Muskulatur beanspruchen – das alles sind umfassende Veränderungen im Lebensstil, die nichts mit einer Diät zu tun haben. Sie sind es aber letztlich, die schlank, fit und zufrieden machen! Die gesamte Lebensqualität erhöht sich deutlich, das sagen alle, die erfolgreich durch Sport und bewusste Ernährung Gewicht verloren haben.

Fazit: Keine Diät ist einfach, keine wirkt schnell UND dauerhaft. Zum schnellen, kurzfristigen Abnehmen mögen sie ihre Berechtigung haben, aber erst danach wird es spannend. Was wirklich etwas bringt, ist die Erweiterung des Ernährungswissens.


Diätlügen – was hilft wirklich?

Diaetlügen

Diaetlügen

Die Sendung heutige Samstags-Dokumentation auf VOX: Diätlügen – was hilft wirklich geht von 20:15 bis 00:20 Uhr. Ich mag Dokumentationen und bin gespannt, was die Sendung heute zu bieten hat. Ob zwischen den bereits bestehenden Erkenntnissen wirklich Neues ans Tageslicht gefördert wird. Eine Auslöser für Übergewicht wird in der kurzen Beschreibung   zur   Sendung   bereits genannt, Stress.

Stress als Auslöser für Übergewicht?

Das ist nicht verwunderlich! Zwar wird gesagt, es wurde immer schon viel gearbeitet, aber dennoch haben sich die Zeiten ein wenig geändert. Heutzutage gehen meist bei einem Paar beide arbeiten. Zeit um gemeinsam zu kochen fällt oftmals aus, weil nicht beide zur gleichen Zeit zuhause sind. Somit wird sich etwas zu Essen unterwegs besorgt. Das dies nicht gesund ist, sollte jedem klar sein.

Unser heutiges Essverhalten

Das Essen wird in sich hineingeschlungen und weiter geht es zum nächsten Termin. Der Magen hat gar keine Chance dem Kopf zu vermitteln, ich bin satt. Zwischen all den Snacks wird schnell übersehen, wie viele Kalorien man wirklich zu sich nimmt. Daher ist es nicht verwunderlich das die tägliche Kalorienzufuhr häufig überschritten wird.

Wir bewegen uns zu wenig

Dazu kommt mangelnde Bewegung. Die WHO empfiehlt, jeden Tag ca. 10.000 Schritte zu gehen, aber wer erreicht diese noch? Viele Fragen sich sicherlich, soll man die ganze Zeit die Schritte zählen? Nein, muss man nicht, dafür gibt es bereits sehr gute Schrittzähler (Link zum Produkt bei Amazon), die einem das zählen abnehmen. Also auf wie viele Schritte kommst Du pro Tag? Das sind schon mal zwei Punkte. Schaut man nur großflächig hin, fallen einem zig Sachen auf. Befasst man sich mit einem Baustein etwas intensiver und geht tiefer hinein, deckt man die Ursachen schnell auf. Hast Du schon mal bewusst gesund eingekauft? Weißt Du was Du isst und was in Deinen gekauften Lebensmitteln alles enthalten ist? Wenn ich in der Schlange stehe, komme ich nicht drum herum in die Einkaufswägen meiner Mitmenschen zu schauen. Ein Blick auf den Wagen, einen Blick auf die Person und vieles erklärt sich von selbst.

Wieviel gesundes enthält unser Einkaufswagen?

Gesund Einkaufen und Essen

Gesund Einkaufen und Essen

Wenn man jetzt als Beispiel einen normalen Einkauf an Lebensmitteln nimmt, sollte der Inhalt 80% aus gesunden Lebensmitteln bestehen und 20% aus Dingen die man ab und an mal Essen kann, wie Süßes, zuckerhaltige Speisen oder Fastfood. Die Realität sieht anders aus. Die wenigsten haben auch nur Ansatzweise gesundes Essen in ihren Einkaufswägen. Es ist eher umgedreht 80% ungesunde Lebensmittel und 20% Gesundes. Wobei man diese 20% schon  wirklich suchen muss.

Dem Teufelkreis entfliehen

Also was sollte man tun? Langsam anfangen! Hat man Jahrelang schlecht gegessen, empfiehlt es sich nicht von einem Tag auf den anderen damit aufzuhören. Das steht kaum einer durch und wird dazu noch Mies gelaunt. Eher eine Sache durch eine gesunde Sache ersetzen. Eine Cola durch ein Wasser. Eine Schokolade durch einen Apfel usw. Nach und nach das Verhältnis wiederherstellen.

Dazu mehr Bewegung in den Tag, in die Woche mit einbauen. Und wenn es anfänglich ein, zwei Spaziergänge die Woche sind. Das wichtigste vor den Zielen ist, das Anfangen, das TUN! Dann sollte man für sich seine Ziele festlegen. Am Anfang eher kleine Ziele, wie zweimal die Woche für eine halbe Stunde Sport (wie zum Beispiel: schwimmen oder Nordic Walking). Nach und nach kann man dieses Pensum erhöhen. Wichtig ist, Spaß dabei zu haben und wirklich zu erleben was es heißt, seiner Gesundheit etwas gutes zu tun. Wie schön Sport und frische Luft sein kann, wie genussvoll ein Obstsalat schmecken kann.

Fazit: Jetzt Anfangen, sich kleine Ziele setzen und diese Sichtbar für sich im Haushalt anbringen!


Zeitschriften zum Thema Diäten

Den inneren Schweinehund besiegen

Den inneren Schweinehund besiegen

Die Zeitungen sind wieder voll unzähligen Artikeln über Diäten und Tipps zum abnehmen, welche Diäten am besten geeignet sind und welche Programme einen schnellen Erfolg versprechen. Jedes Jahr wird das Rad von den Printmedien aufs Neue erfunden. Eigentlich könnte man sagen, schaut euch die Vorjahresausgabe an oder die davor und spart euch das Geld für Zeitschriften, die nichts neues bieten. Dennoch, die Zeitschriften gehen weg wie warme Semmel. Dem Verbraucher wird einfach ein angeblicher Mehrwert geboten, der entweder über eine Floskel erfolgt, wie: Tipps – neue wissenschaftliche Erkenntnisse puncto Abnehmen oder im Artikel werden Tools angepriesen die im Internet zu finden sind und die das abnehmen erleichtern sollen.

Erst letztens machte mich meine Freundin auf eine dieser Seiten aufmerksam. Neugierig wie ich bin, schaute ich mir die Seite etwas genauer an, in der Hoffnung, vielleicht doch noch einen Tipp zu finden, den ich noch nicht kenne und verwerten kann. Aber leider fand ich wirklich nichts nützliches. A’la Eis macht, wenn man es übermäßig verzehrt „dick“ – welche Erkenntnis. Erinnert mich an andere Tage, in denen ich auch mal so eine Aussage gelesen habe: Bei Eis ist mit Glätte zu rechnen, aber das ist ein anderes Thema.

Ihr wollt die überflüssigen Pfunde loswerden

Nun denn, der Dezember war sehr kalorienreich und ihr wollt die Pfunde wieder loswerden und wisst nicht wo ihr anfangen sollt? Spart eure Euro´s für die angeblich neuen Diätprogramme und investiert diese lieber in frisches Obst. Esst über den Tag verteilt 5 kleine Mahlzeiten. Morgens Vollkornprodukte. Abends nicht mehr kohlenhydratreich, also zum Beispiel einen Meeresfrüchtesalat oder einen Salat mit Hähnchenstreifen. Über den Tag verteilt, einen Apfel, eine Banane und trinkt ausreichend, mindestens 2 Liter am Tag. Auch das Durstzentrum im Kopf kann verkümmern.

Beim Abnehmprozess entstehen Schlackenstoffe, die der Körper besser abtransportieren kann, wenn ihm genügend Flüssigkeit zugeführt wird. Dazu empfehle ich euch drei kleine Sporteinheiten. Wer noch nie Sport getrieben hat sollte mit Minieinheiten beginnen, um erstmal ein Gefühl für den Sport zu bekommen. Orientiert euch an dem was euch Spass macht. Ihr seid früher gerne geschwommen? Dann geht wieder schwimmen, ihr geht gerne spazieren, dann probiert es mal mit Nordic Walking. Ihr seht, ich erzähle euch nicht wirklich etwas Neues. Es gibt noch keine Wunderpille, die euch simsalabim schlank zaubert. Gewicht zu verlieren, und das auf Dauer, wird auch im kommenden Jahr wieder mit Training und disziplinierter Ernährung verbunden sein. Nur so werden dann eure Pfunde purzeln und der Winterspeck wird der Sommerfigur weichen.

Startet jetzt durch

Wichtig ist nur anzufangen – Mit dem eigenen Programm zu starten und nicht nach irgendwelchen Ausreden zu suchen. Schnell ist zum Beispiel morgens eine Ausrede ge- oder erfunden: Es ist zu kalt, es nieselt or whatever, der innere Schweinehund ist erfinderisch. Einfach am Abend zuvor die Sachen bereit legen und auch eine Regenjacke. Vielleicht noch mit eurem MP3-Player und eurer Playlist und los geht’s!


Orale Fetthemmer: Ein Wundermittel?

Fetthemmer um den Appetit zu zügeln

Fetthemmer um den Appetit zu zügeln

Weltweit sind über 300 Millionen Menschen von Adipositas, der sogenannten Fettsucht, betroffen. Rund 75.000 Menschen in Deutschland sterben jährlich an den Folgen von Adipositas, da Herzschädigungen, Schlaganfälle, Brustkrebs und andere fatale Krankheiten die Folge sein können. Seit einigen Jahren sind sogenannte orale Fetthemmer auf dem Markt, die als Unterstützung für Diäten von fettleibigen Menschen angedacht sind, die einen BMI über 26 aufweisen.

Diese Fetthemmer werden oral eingenommen und haben die Eigenschaft, dass sie das mit der Nahrung aufgenommene Fett im Magen-Darm-Trakt binden. Es wird daraufhin ausgeschieden und wandert nicht in die Fettdepots. Somit wird die Gewichtsreduktion unterstützt. Dabei wird bis zu einem Drittel der aufgenommen Fettmenge ausgeschieden. Die Möglichkeiten dieser Fetthemmer sind somit nicht unbegrenzt: Nur eine bestimmte Fettmenge, wie sie beispielsweise im Rahmen einer Diät mit 1.500 Kalorien aufgenommen wird, kann gebunden, ausgeschieden und unschädlich gemacht werden. Die Einnahme dieser Mittel erlaubt also nicht eine maßlose Kalorienaufnahme, sondern unterstützt lediglich eine ohnehin fett- und kalorienreduzierte Ernährung. Orale Fetthemmer sind somit kein Freibrief oder Mittel, um ungestraft hemmungslos zu essen oder zu naschen. Sie sind eines der letzten Mittel, um der Volkskrankheit Adipositas entgegenzuwirken.

Nebenwirkungen der oralen Fetthemmer

Als Nebenwirkungen der oralen Fetthemmer sind bekannt, dass es zu Durchfall und fetthaltigem Stuhl kommen kann. Außerdem wirken die Fetthemmer auch auf die Psyche ein und sind deswegen in der Regel rezeptpflichtig. Es kann zu depressiven Verstimmungen kommen und daher ist eine Einnahme unter ärztlicher Aufsicht ratsam. Orale Fetthemmer sind somit sicherlich keine Wundermittel, zumal ihre Wirkungsweise auch begrenzt ist. Unbedacht sollten sie nicht eingenommen werden. Optimal ist es, wenn eine Gewichtsreduktion auch ohne diese Produkte funktioniert, weil es sich immerhin um einen künstlichen Eingriff in den Körper (und die Seele) dabei handelt.

Vorsicht bei Billigangeboten

Im Internet sind mitunter sogenannte Billigangebote für orale Fetthemmer zu finden. Hier sollte man Vorsicht walten lassen und die Empfehlung lautet, keine Produkte zu bestellen, die nicht in der EU hergestellt wurden. Orale Fetthemmer sind keine billigen Mittel und „supergünstige“ Angebote kann es auf legalem Weg daher gar nicht geben. Im Zweifelsfall sollte man sich das Impressum des Anbieters anschauen. Da orale Fetthemmer wie geschildert auch Nebenwirkungen haben, sollte man diese auch möglichst nicht auf eigene Faust im Internet bestellen, sondern die Einnahme mit dem Arzt absprechen.


Abnehmen mit Almased

Abnehmen mit Almased

Abnehmen mit Almased

Abnehmen ohne Hunger zu leiden; Abnehmen im Schlaf; Abnehmen durch eine umfangreiche Ernährungsumstellung – Diätkonzepte gibt es heutzutage so zahlreich wie Sand am Meer. Viele Personen träumen davon, ihr Optimalgewicht zu erreichen und haben bereits die verschiedensten Diätkonzepte mit mehr oder weniger mäßigem Erfolg probiert. Relativ neu auf dem Gebiet der Diäten ist Almased. Dieses moderne Wundermittel verspricht eine schnelle Gewichtsreduktion in etwa sechs Wochen. Grundgedanke bei dieser Diätform ist es, dass einzelne oder alle Mahlzeiten durch einen Proteinshake ersetzt werden.

Das Prinzip, das hinter Almased steckt

Almased ist eine Trinknahrung, die besonders eiweißreich ist. Aufgrund des vergleichsweise niedrigen glykämischen Index wird hierbei der Blutzucker nur mäßig erhöht; entsprechend gering verläuft die Insulinantwort des Körpers. Hierdurch können insgesamt sehr günstige Voraussetzungen für die Blutzuckerregulation, eine optimale Fettverbrennung (Link zum Produkt bei Amazon) und die Sättigungssteuerung des Körpers geschaffen werden. Almased verspricht durch diese Vorzüge eine schnelle Gewichtsreduktion auf dem Weg zur eigenen Traumfigur.

Die Vorteile von Almased in der Übersicht

Aufgrund des hohen Proteingehalts wird der Abbau von Muskelprotein vermieden, wie er bei strengen Diäten oder beim Fasten gefürchtet ist. In einer klinischen Studie, die sich mit dem Diätdrink befasst hat, konnte gezeigt werden, dass es hierbei zu keinerlei Abbau von Muskelproteinen kommt. Zudem konnten Studien zeigen, dass Diäten mit einer erhöhten Eiweißaufnahme erfolgreicher durchgehalten werden können als dies bei anderen Diätkonzepten der Fall ist. Dies lässt sich aufgrund des hohen Sättigungsgefühls erreichen, dass mit einer erhöhten Eiweißaufnahme, beispielsweise durch eiweißhaltige Lebensmittel, erzielt werden kann. Der gewünschte Gewichtsverlust besteht bei der Einnahme von Almased zu einem großen Teil aus Fettgewebe, was natürlich im Rahmen einer Gewichtsreduktion sehr wünschenswert ist.

Sind Nachteile von Almased bekannt?

Wenn man drei Mahlzeiten täglich durch den Proteinshake von Almased (Link zum Produkt bei Amazon) ersetzt, nimmt man jeden Tag nur 75 Gramm Kohlenhydrate, etwa 100 Gramm Eiweiß und täglich 960 Kalorien zu sich. In der Abnahmephase ist ein erhöhter Proteinanteil wünschenswert. Dieser liegt bei Almased über den bekannten Ernährungsempfehlungen, jedoch noch im Bereich einer Zufuhr von 0,8 -2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Die Anzahl an Kohlenhydraten in den Shakes von Almased ist auf Dauer jedoch zu niedrig. Eine Tageszufuhr von 100 Gramm sollte, selbst bei einer kohlenhydratarmen Ernährung, nicht unterschritten werden.

Abschließendes Fazit zum neuen Diät-Wundermittel Almased

Bei einer Diät mit Almased handelt es sich um eine einfache Möglichkeit, effizient abzunehmen. Dies geschieht durch eine günstige Beeinflussung des menschlichen Stoffwechsels. Somit kann Almased eine wichtige Motivations- und Einstiegshilfe sein. Jedoch ist für einen lang anhaltenden Erfolg eher eine konsequente Umstellung des Bewegungs- und Ernährungsverhaltens ausschlaggebend.

Fazit: Ganz ohne eigenes Zutun funktioniert eine langfristige Gewichtsabnahme somit auch mit Almased nicht.


Dein erfolgversprechendes Trainingsprogramm zum Abnehmen

Schlank - Gesund Abnehmen

Schlank – Gesund Abnehmen

Gesundes Abnehmen beinhaltet nicht nur eine ausgewogene und gesunde Ernährung, sondern immer auch ein gewisses Maß an körperlicher Betätigung. Es sind jedoch keine sportlichen Höchstleistungen erforderlich, um an Gewicht zu verlieren. Bereits drei Einheiten mit jeweils 30 Minuten Sport pro Woche sorgen für einen positiven Effekt für die Gewichtsreduktion und dienen zudem natürlich auch dem allgemeinen Wohlbefinden und der Gesundheit. Durch Sport wird jedoch nicht nur die Gewichtsabnahme positiv beeinflusst, sondern auch das Selbstbewusstsein erfährt eine Stärkung. Insbesondere für stark übergewichtige Personen ist Schwimmen ein idealer Einstieg in die Welt des Sports, denn hierbei  werden  Gelenke  und  Knochen besonders geschont.

Auch Fahrradfahren ist vielfach die erste Wahl für Personen, die an Gewicht verlieren möchten. Kurzum: Für eine langanhaltende Motivation zum Abnehmen ist Sport unerlässlich. Beim Sport werden Glückshormone freigesetzt, die neuen Antrieb geben und zudem dafür sorgen, dass man „bei der Stange bleibt“. Viele Personen berichten über ein gewisses Suchtpotential, das sich bei mehrmaligem Ausüben einer Sportart einstellt. Dieses Verlangen sorgt dafür, dass Sport Freude macht und einen wichtigen Ausgleich zu den überwiegend sitzenden Tätigkeiten der modernen Gesellschaft schafft.

Wie auch Du lästige Pfunde verlieren kannst

Jetzt, wo der Sommer vor der Tür steht, willst Du sicherlich auch überflüssigen die Pfunden, die sich während der Wintermonate auf Bauch, Hüften und Po niedergelassen haben, zu Leibe rücken. Mit einem durchtrainierten Körper startet es sich einfach besser in die warme Jahreszeit. Um erfolgreich abzunehmen, gehört Sport einfach dazu. Schnell und ohne großen Aufwand kann man gezielt und effektiv Kraft, Ausdauer und Kondition trainieren, dabei Gewicht verlieren und gleichzeitig dem Herz-Kreislauf-System viel Gutes tun.

Ziele braucht jeder Mensch

Setz Dir, bevor Du startest, ein Trainingsziel. Oder sofern Du hast, stell zusammen mit einem Personal Trainer Deinen Trainingsplan mit genau auf Deine Bedürfnisse abgestimmten Übungen auf. Anhand dieses Trainingsplans kannst Du Deine Fortschritte festhalten und bist motivierter, Dein gesetztes Ziel zu erreichen. Es empfiehlt sich, nicht täglich zu trainieren, damit die Muskulatur sich zwischendurch erholen kann. Fang langsam an, zirka zwei bis drei Mal die Woche, und steigere Deine Trainingseinheiten kontinuierlich.

Erschaffe Dir Deine eigene Fitness-Welt

Um zu Hause zu trainieren, benötigt man gar nicht viel. Viel Motivation und eine Gymnastikmatte – und schon kann es losgehen. Mit sogenannten Body Weight Exercices, Übungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades mit dem eigenen Körpergewicht, wird Dein gesamter Körper trainiert und auch tiefliegende Muskeln beansprucht. Auch Sit-Ups, Kniebeugen, Liegestützen oder Ausfallschritte sind schnell gemacht und sorgen für eine straffe Muskulatur. Mit einer Fitness-DVD, bei der Du unter Anleitung Stepp Aerobic, Power Yoga, Pilates oder Bauch-Beine-Po-Training machen kannst, macht das Ganze sogar noch mehr Spaß.

Auch mit kleineren Geräten, die nicht mal teuer sein müssen, lässt sich effektiv trainieren. Ein Kurzhantelset für das Ganzkörpertraining oder ein Crosstrainer, Ergometer oder Stepper lassen überflüssige Pfunde schnell schmelzen. Mit Ihrer Lieblingsmusik während des Trainings merkst Du nicht mal, wie sehr Du ins Schwitzen kommst. Und natürlich gehört zum richtigen Abnehmen auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung dazu. Auch bei einer Ernährungsumstellung kann Ihnen ein Personal Trainer beratend zur Seite stehen.


Hohe Intensität (HIT): Trainingsmethode aus dem Profisport

Trainingsmethode HIT-Training

Trainingsmethode HIT-Training

Auch bei Breitensportlern ist derzeit HIT total angesagt, denn damit soll sich Fett auf wundersame Weise in Muskulatur verwandeln. Doch Vorsicht: Wer tagsüber 8 Stunden am Schreibtisch sitzt, abends normalerweise gemütlich auf der Couch chillt und zwischendurch mal eben im Sportstudio beim HIT-Training körperlich bis an die Schmerzgrenze geht, ohne eine entsprechende sportliche Grundlage zu haben, riskiert seine Gesundheit. In diesem Punkt bin ich mit der Darstellung im FOCUS nicht absolut nicht einverstanden. Hier wird ausgesagt, HIT sei perfekt zum Abnehmen, da im Gegensatz zu üblichen Diäten Fettmasse verloren gehe statt Muskulatur. Am Beispiel von Daniel entsteht hier der Eindruck, HIT sei für jeden geeignet. Das kann ich so nicht stehen lassen, denn HIT ist nichts für Anfänger.

Bei dieser Methode kommen zwei schwierige Faktoren zusammen. Erstens wählt man ein Gewicht, mit dem man bei intensivster Anstrengung gerade so eben 6-10 Wiederholungen schafft und danach echt fertig ist. Zweitens muss jede einzelne Wiederholung von Anfang bis Ende sauber und kontrolliert durchgeführt werden. Das ist für Anfänger nicht zu schaffen. Das Verletzungsrisiko ist enorm hoch, da man sich erst vorsichtig an den Bewegungsablauf herantasten muss und erst dann, wenn man diesen beherrscht, die Gewichte kontinuierlich steigert. Ansonsten ist es in der Tat so, dass HIT-Training enorm effektiv ist.

Die Alternative zu HIT für Anfänger, die abnehmen und Muskulatur aufbauen möchten

Ich rate dazu, ganz konservativ mit einer Mischung aus eiweißreicher Ernährung, Grundlagen-Krafttraining und Ausdauertraining zu beginnen. Damit wird der Kalorienverbrauch erhöht, der Stoffwechsel dauerhaft angeregt und die Muskeln erhalten anfangs auch ohne Maximalbelastung genug Reize. Optimalerweise kommt dann noch eine dauerhafte bewusste Ernährungsumstellung dazu, bei der statt einfacher und weitgehend wertloser Kohlenhydrate Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Bohnen sowie in Maßen „gutes“ Öl wie Olivenöl auf dem Speisezettel stehen. Dann sollte sich recht schnell eine Umverteilung der Körpermasse hin zu mehr Muskeln und weniger Fett einstellen. Mit zunehmender Trainingserfahrung können allmählich auch HIT-Elemente ins Workout integriert werden.


Sport ist Mord für lästige Fettpölsterchen

Fit und Gesund

Fit und Gesund

Abnehmen ohne Sport? Klingt gut in den Ohren eines Sportmuffels. Aber stellen wir hierfür doch einmal einen kleinen Vergleich an:

Prinzipiell könnte man einen Rasen auch mit einer Schere, statt mit einem Rasenmäher, kürzen. Aber wer kommt denn schon auf diese Idee? Erstens würde es ewig dauern und alleine schon an der Geduld scheitern, dass man sein Ziel, einen gut aussehenden gepflegten Rasen, erreicht. Und wirklich schick sähe der Rasen anschließend auch nicht aus! Wir pflegen unseren Garten doch, damit wir uns an ihm erfreuen.

Und wer keinen Garten hat, macht es sich wenigstens in den eigenen vier Wänden gemütlich, um sich richtig wohl zu fühlen. Da machen wir keine Kompromisse!

Warum aber dann bei unserem Körper? Die gemütlichste Couch und der gepflegteste Wohlfühlbereich nützt doch nichts, wenn wir uns im eigenen Körper nicht wohlfühlen! Und deswegen dürfen wir auch hier nicht nur halbherzig an die Sache gehen. Wer im Sommer wieder in Bikini oder Badehose gut aussehen will, sollte auf zwei Dinge nicht verzichten: Gesunde Ernährung UND Sport! Denn nur, wer beides berücksichtigt, wird schnell und effektiv an sein Ziel kommen.

Sport im Alter

Sport im Alter

Aber jetzt kommt die gute Nachricht: Man muss für einen schlanken Körper gar kein Spitzensportler werden! Denn jede Art von Bewegung ist gut – und kann sogar für mehr Spaß im Alltag sorgen! Haben Sie beispielsweise schon einmal während Ihren gewohnten Haushaltsaktivitäten die Musik laut aufgedreht und abgetanzt? Oder TV geguckt, während Sie fröhlich auf einem Fitness-Trampolin gehüpft sind? Dann ist es höchste Zeit zum Ausprobieren!

Wer doch lieber auf die gängigen Sportarten setzt, kann das natürlich auch (oder sogar zusätzlich) tun. Sehr gelenkschonend ist „Walking“ (Link zum Produkt bei Amazon). Mit einem Kalorienverbrauch von circa 400 kcal pro Stunde ist es zwar nicht die effektivste Sportart, aber sehr geeignet für Einsteiger oder alle, die auch während des Trainings gerne mit einem Freund oder einer Freundin plaudern. Warum nicht das nächste Geschäftsessen auf einen schnellen Spaziergang verlegen? Bei frischer Luft und Bewegung denkt es sich auch besser!

Mehr Tempo gibt es mit Skaten, Fahrradfahren oder „Nordic Walking“ (schnelles Walking mit Stöcken). Solche Ausdauersportarten sind perfekt, um viele Kalorien zu verbrennen! Ebenso wie Schwimmen. Die meisten Fettpölsterchen verbrennen beim Jogging mit einem gemäßigten Puls. Wer anschließend auch beim Ausruhen auf der Couch weiter Kalorien verbrennen möchte, darf aber auch auf Krafttraining nicht verzichten, da Muskeln auch im Ruhezustand eine Menge Energie verzehren.

Mit dem vollen Programm fühlt man sich also nicht nur in den eigenen vier Wänden wohl – sondern immer, egal wo man gerade ist.


Abnehmen – 3 kg in fünf Tagen

Schnell Abnehmen

Schnell Abnehmen

Es gibt unzählige Diät-Ratgeber, die vorgeben, den Weg zum Idealgewicht zu weisen. Die meisten davon setzen auf eine schnelle Gewichtsabnahme und versprechen Dinge wie „ drei Kilo in fünf Tagen“. Aus ernährungs-physiologischer Sicht sind dies allerdings keine probaten Methoden, um tatsächlich das erwünschte Gewicht zu erreichen. Denn schnelle, einseitige Gewichtsabnahme bedeutet in der Regel auch erneute schnelle Gewichtszunahme – ebenfalls bekannt als Jo-Jo-Effekt.

Doch was ist das Idealgewicht überhaupt? Wie wird es berechnet? Und wie kommt man auf gesunde Weise dazu?

Der Body Mass Index

In der Tat hat es in der Vergangenheit schon viele Messmethoden gegeben, um das ideale Gewicht zu berechnen, beispielsweise Körpergröße in Zentimetern – 100. Heute ist der sogenannte Body Mass Index aktuell, der sich wie folgt zusammensetzt: Körpermasse (in Kilogramm) geteilt durch die Körpergröße hoch zwei. Der Bereich des Normalgewichts liegt demnach bei einem BMI zwischen 18,5 und 25, womit der Verschiedenheit der Konstitution der Menschen Rechnung getragen wird. Wird dieser Bereich jedoch deutlich unter- oder überschritten spricht man von Untergewicht bzw. Übergewicht bis hin zur extremen Adipositas (Fettleibigkeit).

Wie erreicht man das ideale Gewicht?

Während einige wenige Menschen essen dürfen, was sie wollen und dennoch im Bereich des Normalgewichts bleiben, so verhält sich dies bei den meisten anders. Chips, Schokolade & Co. sind – übermäßig genossen – regelrechte Fett- und Zuckerfallen. Um sich im Bereich des Normalgewichts zu bewegen oder darin zu bleiben, empfehlen Ernährungswissenschaftler eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fett (maximal 60 Gramm bei Frauen, 80 Gramm bei Männern), komplexen Kohlenhydraten (Vollkornbrot zum Beispiel oder Vollkornnudeln) und moderater Eiweißzufuhr. In Kombination mit Sport ist es für die meisten Menschen dann möglich, ihr Normalgewicht zu halten oder zu erreichen.

Für die Gewichtsregulierung besonders geeignet ist dabei Ausdauersport wie Nordic Walking oder Jogging. Doch auch die Muskeln sollten nicht vernachlässigt werden. Es ist mittlerweile erwiesen, dass ausreichend Muskulatur mehr Energie verbrennt und der Gewichtsregulierung somit förderlich ist. Ein Fitnesstrainer brachte es mal auf den Punkt: „Was wir brauchen, das sind mehr Muskeln.“ Der Tatsache, dass Männer von Natur aus mehr Muskeln haben als Frauen ist es auch geschuldet, dass sich Männer mit dem Abnehmen insgesamt leichter tun, wie verschiedene Studien zeigen.

Naschen erlaubt …

Idealerweise sollte also eine gesunde, ausgewogene Ernährung gekoppelt werden mit Ausdauersport, wobei das Muskeltraining nicht fehlen darf. Dazu kann gezieltes Problemzonentraining betrieben werden (Bauch, Beine, Po). Mit diesem Konzept sollte es kein Problem sein, dass Idealgewicht zu erreichen und dann auch zu halten. Wohlweislich sollte man sich dabei aber nicht mit Verboten belegen wie „nie mehr Schokolade“ oder „nie mehr Chips“, weil dies den Heißhunger fördert. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist es weitaus besser, auch Süßigkeiten gezielt einzuplanen und dann innerhalb der selbstgesteckten Grenzen beim Verzehr bleiben. Andernfalls wird man früher oder später vom Heißhunger übermannt, die Motivation kommt abhanden („Jetzt ist es sowieso egal“) und die Gewichtsspirale nach oben setzt sich wieder in Gang.

Fazit: Wer dauerhaft abnehmen möchte, muss seine Ernährungsgewohnheiten umstellen. Ausreichend Bewegung, eine gesunde und ausgewogene Ernährung, lassen Pfunde schmelzen.


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2 Gedanken zu “Der Trugschluss – Diät ist nicht gleich Diät

    • Aaron

      Toller und richtiger Artikel – meiner Erfahrung nach sind die Kalorien ein wirklich elementarer Maßtab zum Abnehmen. Ohne diese im Auge zu haben geht nix. Nur nach ‚Gefuhl‘ abzunehmen zu wollen, hat bei mir jedenfalls nix gebracht…

      Viele Grüße
      Aaron