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Es wird Zeit etwas zu verändern

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Eine erstaunliche Konstruktion: Der menschliche Rücken

Unsere Wirbelsäule - eine wunderbare KonstruktionStabilität und Bewegung, Festigkeit und Flexibilität: Der menschliche Rücken ist eine ganz erstaunliche Konstruktion, die problemlos seitliche, Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen ermöglicht. Der Mensch kann dadurch aufrecht gehen, da ihm der Aufbau des Rückens die notwendige Stabilität verleiht, außerdem ist eine Vielzahl von Bewegungsvarianten möglich. Doch was ist der Rücken überhaupt? Und wie funktioniert er? Vom Rücken spricht man dabei vom hinteren Abschnitt der Rippen mit der zugehörigen Muskulatur, vom unteren Rand des Nackens bis zur Lende.

Dazu gehören die S-förmige Wirbelsäule mit den 34 Wirbeln, die Bandscheiben, die Bänder, die Muskeln und das Rückenmark im Inneren der Wirbelsäule. Grob kann man den Rücken in folgende Segmente unterteilen:

Die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist in insgesamt fünf Abschnitte untergliedert: die Hals- und Wirbelsäule, die Brustwirbelsäule, die Lendenwirbelsäule, das Kreuzbein und das Steißbein. Durch die doppelt S-förmige Krümmung können Erschütterungen abgefedert und das empfindliche Gehirn geschützt werden. Die 34 Wirbel bestehen dabei aus je einem Wirbelknochen und einem Wirbelkörper. Die Gestaltung der Wirbelsäule garantiert ein Höchstmaß an Festigkeit und Flexibilität.

Die Bandscheiben

Die meisten Wirbel sind durch eine Bandscheibe verbunden. Der menschliche Rücken weist entsprechend 23 Bandscheiben auf, die zwischen den Wirbelkörpern liegen. Eine Bandscheibe besteht dabei aus einem Gallertkern und einem Faserknorpel und weist einen Wasseranteil von 90 Prozent auf. Die Bandscheiben sind eine Art natürlicher Puffer, sozusagen Stoßdämpfer. Damit diese intakt bleiben, ist ausreichend Bewegung notwendig, damit der Flüssigkeitsaustausch gewährleistet ist. Auf den Bandscheiben lastet dabei ein großer Druck. Damit sie reibungslos funktionieren können, müssen sie ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden.

Die Bänder

Diese haben zusammen mit den vielen Rückenmuskeln die Aufgabe, die Wirbelsäule stabil zu halten. Man unterscheidet dabei folgende Bandsysteme: das vordere Längsband über der Vorderseite der Wirbelkörper, das hintere Längsband über den hinteren Flächen der Wirbelkörper, das gelbe Band zwischen den einzelnen Wirbelbögen, die Zwischenquerfortsatzbänder, die Zwischendornfortsatzbänder und das Überdornfortsatzband.

Die Rückenmuskeln

Die Rückenmuskeln haben zusammen mit den Bändern die Aufgabe, die Wirbelsäule stabil und beweglich zu halten. Grundsätzlich werden folgende große Muskelgruppen unterschieden: der Kapuzenmuskel, der Deltamuskel, der Rautenmuskel, der Breite Rückenmuskel, der Rückenstrecker, der Mittlere Gesäßmuskel und der Große Gesäßmuskel. Eine ausreichende Entwicklung der Trainierte Rückenmuskeln sind eine Voraussetzung dafür, dass der Mensch beschwerdefrei sein kann.

Das harmonische Zusammenspiel von Wirbelsäule, Bandscheiben, Bändern und Muskeln ist die Bedingung dafür, dass der menschliche Rücken reibungslos funktioniert. Allerdings ist die diffizile Konstruktion des Rückens gleichzeitig auch sein Schwachpunkt. Aufgrund zu langer Zeiten vor dem Bildschirm, Bewegungsarmut und falscher Sitz- und Körperhaltung gehört der Rücken mit zu den häufigsten Beschwerdefeldern in den Industrieländern. Einschlägigen Studien zufolge haben 70 Prozent aller Mitteleuropäer mindestens einmal im Jahr Schwierigkeiten mit dem Rücken. Es lohnt sich daher, den Blick auf den Rücken zu lenken und Präventivmaßnahmen zu ergreifen. Entsprechende Übungen und die daraus folgende Stärkung der Rückenmuskulatur können viele Beschwerden fernhalten.

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