Fitness- und Gesundheitstraining

Es wird Zeit etwas zu verändern

Fitness- und Gesundheitstraining - Es wird Zeit etwas zu verändern

Übergewicht fördert Bandscheibenvorfälle

Uebergewicht - Ausloeser fuer BandscheibenvorfaelleBandscheibenvorfälle können durch Übergewicht oder Adipositas begünstigt werden. Nach einer aktuellen Studie der Universität Hong Kong leiden übergewichtige Menschen demnach doppelt so häufig an Bandscheibenvorfällen als normalgewichtige Menschen. Die Mediziner der Universität Hong Kong untersuchten in der Studie 2.599 Probanden in einem MRT, um die Abnutzung der Wirbelsäule zu analysieren. 73 Prozent der durchschnittlich 42-jährigen Teilnehmer zeigten eine Bandscheibendegeneration. Je älter die Testperson war, desto stärker war die Bandscheibe abgenutzt.

Es zeigte sich aber, dass die Wirbelsäulen von Übergewichtigen im Vergleich zu gleichaltrigen Normalgewichtigen stärker beansprucht waren. Meist entsteht ein Bandscheibenvorfall durch die Degeneration der Wirbelsäule. Durch eine starke Abnutzung verschieben sich Wirbelkörper und Bandscheiben. Es kommt zu Schmerzen, weil die veränderte Lage meist mit Druck auf abgehende Nerven des Rückenmarks einhergeht. Durch starkes Übergewicht oder eine dauerhafte Fehlbelastung wird die Belastung auf die Bandscheiben erhöht. Eine gesteigerte Belastung führt zu einer größeren Abnutzung der ganzen Wirbelsäule. Daher sollten Übergewichtige Menschen oder Personen mit einer schwachen Rückenmuskulatur, die Rücken- und Bauchmuskulatur trainieren. Gleichzeitig ist es auch hilfreich die Belastung auf die Bandscheiben durch eine Gewichtsreduktion zu reduzieren. Um Gewicht zu verlieren und etwas Gutes für den Körper zu machen, eignet sich vor allem Sport. Gerade Übergewichtige sollten mit einem leichten Ausdauer- und Krafttraining beginnen. Wer damit keine Erfahrungen hat kann sich mit einem Personal Trainer auch einen Plan für das Ausdauertraining erstellen lassen.

Aber nicht nur die Bandscheiben leiden unter Übergewicht. Herz- und Kreislaufprobleme werden durch Fettleibigkeit ebenso begünstigt, wie Diabetes, Schlaganfälle und weitere Stoffwechselerkrankungen. Übergewichtige sollten ihr Gewicht deshalb mindestens wöchentlich kontrollieren. Gerade Personen die ihr Körpergewicht eventuell auch reduzieren wollen sollten sich mit differenzierten Waagen auseinander setzen. Differenzierte Waagen geben meist mehr als das bloße Körpergewicht an. Es ist durchaus nützlich seinen Körperfettanteil und die Menge der eigenen Muskelmasse zu kennen. Wer sich gerade eine neue Waage anschaffen möchte, findet viele Körperfettwaagen und Personenwaagen im Test bei Yazio.de. Gerade auch Personen, die anfangen zu trainieren können von einer Körperfettwaage ihre sportlichen Fortschritte durch die Messung der Veränderung der Muskelmasse kontrollieren.

Zunehmend wird es immer wichtiger, sein Gewicht im Auge zu behalten und sich regelmäßig zu vergewissern, dass es im Normalbereich liegt. Immerhin steigt die Zahl der fettleibigen Personen laut der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) weiter an. Letzte Zahlen der DAG vom Oktober 2011 zeigten, dass circa 60 Prozent der männlichen deutschen Bevölkerung übergewichtig wären. Bei den Frauen seien circa 50 Prozent der Bevölkerung von Übergewicht betroffen. Weltweit seien nach Aussagen der WHO 1,5 Milliarden Menschen adipös, also übergewichtig.

Ein Gastartikel vom Ernährungsportal www.yazio.de. Yazio.de ist ein Portal das sich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt und viele umfangreiche Kalorientabellen auf der Seite hat. Hier findet jeder etwas zu Nährwertangaben in Lebensmitteln.

Dies könnte Dich auch interessieren:
Wie ich endlich zur Ernährungsumstellung fand
Der Trugschluss – Diät ist nicht gleich Diät
Diätlügen – was hilft wirklich

Der Trugschluss – Diät ist nicht gleich Diät

Schnelldiät – Eine reine Diät macht in Wirklichkeit dicker

Diaet - Erfolgreich abnhemenAufgrund der heutigen beruflichen Situation, herrscht bei einem Großteil der Bevölkerung akuter Bewegungsmangel und dadurch bedingt eine geringere Muskelmasse. Der Körper arbeitet ökonomisch. Wird nun als Nichtsportler eine Diät angestrebt, wird der Körper als erstes Wasser abbauen und danach Muskeln die er nicht benötigt. Erst als letztes werden die Fettreserven abgebaut. Diejenigen die eine Diät halten zahlen am Ende die Rechnung. Das was letztendlich in Rechnung gestellt, erfreut die Person sicher nicht. Meist ist es Unwissenheit.

Frust ist die Folge und eine Spirale die oftmals nur in eine Richtung geht: In Richtung => Übergewicht!

Folgendes Beispiel: Eine Person nimmt zum Beispiel 5kg ab. Jedoch hat die Person keineswegs 5 kg Fett verloren. Wenn es so einfach ginge, hätte jeder Mensch ein Sixpack. Die Waage zeigt 5 kg weniger an, gut denkt sich die Person, jedoch sind die 5 kg eine Mischung aus Wasser, Muskeln und einem sehr geringen Anteil Fett. Muskeln verbrauchen Energie. Dadurch dass während einer Diät Muskeln als Energielieferant herangezogen werden, aufgrund der geringen Nahrungszufuhr, sinkt der Grundumsatz.

Durch die abgebaute Muskelmasse müsste die fiktive Person nach einer Diät eigentlich weniger Energie in Form von Essen zu sich nehmen, da sich der Grundumsatz reduziert hat. Jedoch ist dies wie oben bereits erwähnt nicht bekannt und so kommt es zum sogenannten Jo-Jo-Effekt. Die Person isst nach der Diät wieder normal. Aber der normale Grundumsatz gilt nicht mehr. Es müsste weniger zu sich genommen werden, da weniger Muskeln vorhanden sind und der Körper weniger Energie benötigt. Die Folge: Innerhalb kurzer Zeit hat man die Kilos und mehr wieder drauf. Praktiziert man eine Diät im Laufe der Jahre mehrmals, wird das Gewicht stetig ansteigen.

Wie nimmt man auf Dauer ab?

Eine Diät sollte immer kombiniert werden mit einem ausgewogenen Fitnesstraining. Beides in Kombination lässt die Pfunde schmelzen. Der Grundumsatz wird durch die aufgebaute Muskelmasse gesteigert. Der Körper beginnt mehr Energie zu verbrennen. Nun hat man ein nachhaltiges Steuerungselement. Zwei bis drei Tage die Woche einen Trainingsreiz setzen, bringt die Fettverbrennungsmaschinerie in Gang.

Was heißt das genau, muss ich jetzt mehrere Stunden am Tag Sport treiben?

Nein, entweder man macht mehrere kleine Einheiten die Woche für ca. 20 Minuten Sport die Woche oder zwei Einheiten für ca. 30 bis 40 Minuten. Es sollte für sich die Variante gewählt werden, mit der man sich am wenigsten unter Stress setzt und die sich am besten in den Alltag integrieren lässt. Lieber langsam und stetig steigern, als sich zu überfordern und nach einigen Wochen alles wieder hinzuschmeißen. Eins sollte jedem klar sein, der abnehmen möchte: Eine Ernährungsumstellung gilt nicht nur für die Dauer einer Diät, sie gilt von nun an ein Leben lang! Klingt ziemlich krass, lässt sich aber erlernen.

Zugenommen hat man auch nicht innerhalb von einem Monat, sondern zog sich über mehrere Monate/Jahre hin. Der Weg zurück dauert ebenfalls so lange. Wer meint, anhand einer Schnelldiät eine Abkürzung nehmen zu können, schadet sich nur selbst. Abkürzungen oder Tricks gibt es nicht. Es ist harte Arbeit. Arbeit die sich lohnt!

Dies könnte Dich auch interessieren:
Diätlügen – was hilft wirklich
Abnehmen – 3 kg in fünf Tagen
Erfolgreich Abnehmen und das Gewicht halten

Abnehmen – 3 kg in fünf Tagen?

Moeglichst schnell abnehmenEs gibt unzählige Diät-Ratgeber, die vorgeben, den Weg zum Idealgewicht zu weisen. Die meisten davon setzen auf eine schnelle Gewichtsabnahme und versprechen Dinge wie „ drei Kilo in fünf Tagen“. Aus ernährungs-physiologischer Sicht sind dies allerdings keine probaten Methoden, um tatsächlich das erwünschte Gewicht zu erreichen.

Denn schnelle, einseitige Gewichtsabnahme bedeutet in der Regel auch erneute schnelle Gewichtszunahme – ebenfalls bekannt als Jo-Jo-Effekt. Doch was ist das Idealgewicht überhaupt? Wie wird es berechnet? Und wie kommt man auf gesunde Weise dazu?

Der Body Mass Index

In der Tat hat es in der Vergangenheit schon viele Messmethoden gegeben, um das ideale Gewicht zu berechnen, beispielsweise Körpergröße in Zentimetern – 100. Heute ist der sogenannte Body Mass Index aktuell, der sich wie folgt zusammensetzt: Körpermasse (in Kilogramm) geteilt durch die Körpergröße hoch zwei. Der Bereich des Normalgewichts liegt demnach bei einem BMI zwischen 18,5 und 25, womit der Verschiedenheit der Konstitution der Menschen Rechnung getragen wird. Wird dieser Bereich jedoch deutlich unter- oder überschritten spricht man von Untergewicht bzw. Übergewicht bis hin zur extremen Adipositas (Fettleibigkeit).

Wie erreicht man das ideale Gewicht?

Während einige wenige Menschen essen dürfen, was sie wollen und dennoch im Bereich des Normalgewichts bleiben, so verhält sich dies bei den meisten anders. Chips, Schokolade & Co. sind – übermäßig genossen – regelrechte Fett- und Zuckerfallen. Um sich im Bereich des Normalgewichts zu bewegen oder darin zu bleiben, empfehlen Ernährungswissenschaftler eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fett (maximal 60 Gramm bei Frauen, 80 Gramm bei Männern), komplexen Kohlenhydraten (Vollkornbrot zum Beispiel oder Vollkornnudeln) und moderater Eiweißzufuhr. In Kombination mit Sport ist es für die meisten Menschen dann möglich, ihr Normalgewicht zu halten oder zu erreichen. Für die Gewichtsregulierung besonders geeignet ist dabei Ausdauersport wie Nordic Walking oder Jogging. Doch auch die Muskeln sollten nicht vernachlässigt werden. Es ist mittlerweile erwiesen, dass ausreichend Muskulatur mehr Energie verbrennt und der Gewichtsregulierung somit förderlich ist. Ein Fitnesstrainer brachte es mal auf den Punkt: „Was wir brauchen, das sind mehr Muskeln.“ Der Tatsache, dass Männer von Natur aus mehr Muskeln haben als Frauen ist es auch geschuldet, dass sich Männer mit dem Abnehmen insgesamt leichter tun, wie verschiedene Studien zeigen.

Naschen erlaubt …

Idealerweise sollte also eine gesunde, ausgewogene Ernährung gekoppelt werden mit Ausdauersport, wobei das Muskeltraining nicht fehlen darf. Dazu kann gezieltes Problemzonentraining betrieben werden (Bauch, Beine, Po). Mit diesem Konzept sollte es kein Problem sein, dass Idealgewicht zu erreichen und dann auch zu halten. Wohlweislich sollte man sich dabei aber nicht mit Verboten belegen wie „nie mehr Schokolade“ oder „nie mehr Chips“, weil dies den Heißhunger fördert. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist es weitaus besser, auch Süßigkeiten gezielt einzuplanen und dann innerhalb der selbstgesteckten Grenzen beim Verzehr bleiben. Andernfalls wird man früher oder später vom Heißhunger übermannt, die Motivation kommt abhanden („Jetzt ist es sowieso egal“) und die Gewichtsspirale nach oben setzt sich wieder in Gang.

Fazit ist jedoch, dass Normal- oder Idealgewicht für die meisten Menschen machbar ist, wenn sie die genannten Voraussetzungen berücksichtigen.

Dies könnte Dich auch interessieren:
Erfolgreich Abnehmen und das Gewicht halten
Rezept für einen Diätkuchen
Trainingsprogramm zum Abnehmen

Wie ich endlich zur Ernährungsumstellung fand

Dies ist ein Gastbeitrag von Thomas Sonntag, Blogger und Fotograf aus Hamburg

Gesunde Ernährung - Ab heuteIrgendwann kommt wohl für fast jeden der Zeitpunkt, an dem er sich überlegt, ob er/sie nicht doch mal ein bisschen mehr für sich tun sollte. Das liegt zum einen daran, dass man mit fortschreitendem Alter vernünftiger wird, zum anderen hat es aber auch damit zu tun, dass es ja auch „in“ ist, auf seine Vitalität zu achten und es gibt ja auch durchaus gute Argumente dafür; länger leben und  besser  aussehen  sind  nur zwei
Aspekte davon.

Als ich mich dazu entschloss, meine Ernährung umzustellen, hatte das die oben genannten Gründe: ich wollte gesünder leben als bisher (wobei ich jetzt noch nicht mal zu denen gehörte, die „Raubbau“ mit ihrem Körper getrieben haben) und ich wollte auch äußerlich etwas für mich tun.

Nicht, dass ich auch nur ansatzweise Übergewicht gehabt hätte, aber durch die viele Tätigkeit am Schreibtisch kamen dann schon gewisse Problemzonen hervor und dass Sport alleine hier nicht viel bringt, hatte ich leider auch schon feststellen müssen.

Schwierig gestaltete sich nun die Frage, WIE ich meine Ernährung umstellen würde.
Mir waren dabei zwei Faktoren ganz besonders wichtig:

  • es sollte eine Umstellung sein, die nicht auf Kosten der Gesundheit oder des Äußeren geht und
  • ich wollte etwas, das Dauerhaft ist. Also nichts, bei dem ich mich so zusammenreißen muss, dass ich nach 2 Wochen schon keine Lust mehr dazu habe.

Es gibt wenige Themen, bei denen ich so lange googeln musste, bis ich dann endlich das gefunden habe, was ich seit mittlerweile einem Jahr konsequent umsetze.

Und da ich – ebenfalls durchs Googeln – weiß, dass es viele Menschen gibt, die genau die gleichen Probleme haben,will ich im Folgenden mal das Wichtigste zusammenfassen.

Recherchebeginn

Es gibt eine ganze Reihe von Quellen, bei denen man sich informieren kann, was man nun essen „darf“ und was nicht.

Was mir dabei oftmals negativ auffiel, war, dass viele nur nach dem Vernunftsaspekt gehen, dabei aber vergessen, dass Genuss und Geschmack auch dazugehören.

Was da dann teilweise „angeboten“ wurde, war doch ziemlich ernüchternd, so dass ich es dann erstmal dabei beließ und mich weiter so wie vorher ernährte.

Der zweite Anlauf

Trotzdem: Aufgeben ist nicht wirklich mein Ding und dementsprechend machte ich mich nochmal auf die Suche.

Gott sei Dank setzt sich ja immer mehr die Erkenntnis durch, dass der von mir eben genannte Geschmacks- und Genussfaktor eben doch nicht so unwichtig ist – wie heißt es so schön: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“. Entsprechend sollten meine Bemühungen dieses Mal belohnt werden.

Die erste Erkenntnis

Sicherlich nicht neu, aber oftmals vergessen, weil man ja ein Ziel vor Auge hat: nicht die „Brechstangen-Methode“ hilft auf Dauer, sondern auch beim Unterfangen, seinem Körper und somit seiner Figur etwas Gutes zu tun, braucht man Geduld.

Anstatt nun seinen Körper (und die Geschmacksnerven) zu quälen, sollte ein vernünftiger Mittelweg gegangen werden.

Die erste Umsetzung

Zunächst einmal: verzichtet habe ich bis heute kaum bis gar nicht.

Ich ersetzte „normale“ Brötchen durch eine Vollkornvariante, ohne jedoch zum Beispiel auf meinen Aufstrich zu verzichten; dieser hat zwar nicht gerade wenige Kalorien, aber er schmeckt und somit fiel mir der Umstieg auch nicht schwer. Hinzu kam, dass ich auch noch andere Vollkornprodukte auf meinen Speiseplan setzte, was sich schon einmal positiv auswirkte.

Zum „Strecken“ der Mahlzeit, also, dass man weniger von dem braucht, was unvorteilhaft für die Figur ist, schien mir Gemüse geeignet – und auch hier wieder der doppelte Vorteil: man nimmt weniger zu und durch die Vitamine tut man sich zusätzlich noch etwas Gutes :) Gerade auch, weil es verschiedene Sorten Gemüse gibt – sowohl süß, als auch deftig – ist eigentlich für jeden was dabei.

Der „Rückschlag“

Natürlich ist man am Anfang noch hochmotiviert, aber irgendwann lässt auch das nach. So wurde mir irgendwann bewusst, dass ich auf Dauer nicht wirklich Lust hatte, in der Mittagspause selber zu kochen. Problematisch ist natürlich, dass nicht jede Kantine oder sonstige Essenausgabe den größten Wert auf ausgewogene Ernährung legt.

Glücklicherweise aber konnte ich sowohl beim Frühstück (welches – auch wenn das bekannt ist – die wichtigste Mahlzeit des Tages ist) als auch beim Abendbrot meine „neue Art des Essens“ weiter fortführen; der Mehraufwand war ja nicht so extrem, so dass der einzige richtige „Sündenfaktor“ das Mittagessen blieb.

Die positive Erkenntnis

Ich stellte relativ schnell fest, dass das nicht ganz so gesunde Mittagessen (sofern es nicht allzu ungesund ist) keinen merkbaren Nachteil mit sich brachte; die Umstellung am Morgen und Abend sind ausreichend, um Körper und Figur etwas Gutes zu tun.

Und das bestätigt letztendlich das, was ich bereits sagte: die Mischung macht’s. Wer nur auf Geschmack und möglichst schnell zubereitetes Essen achtet, tut sich nichts Gutes, denn das „rächt“ sich. Wer nur der Gesundheit Beachtung schenkt, der wird unter Umständen Probleme haben, durchzuhalten, vor allem dann, wenn er vorher diesen Aspekt vernachlässigt hat.

Ich brauche bis heute nicht auf Schokolade zu verzichten, aber ich esse sie eben seltener. Interessanterweise kann man sogar hier – also beim Naschen – auf Vollkornersatzprodukte zurückgreifen; ich zum Beispiel habe ich mit Vollkornkeksen gute Erfahrung gemacht.

Fazit

Es dauert seine Zeit, bis man die für sich richtige Methode für eine gesündere Ernährung gefunden hat und wie bei so vielem ist es auch hier so, dass es nicht immer nach Plan verläuft.

Wer jedoch wirklich gewillt ist und nicht erwartet, dass sich von heute auf morgen alles ändert, dem sei empfohlen, sich eine „gute Mischung“ auszudenken.

Natürlich reagiert auch jeder Körper anders, aber bei mir war es schon nach sechs Monaten so, dass ich richtig viel gemerkt habe. Danach verlangsamte sich der Fortschritt natürlich, aber er ist eigentlich auch gar nicht mehr nötig, da ich nun fast schon zu 100% zufrieden bin :)

Und das Beste ist: ich habe bis heute nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas entbehren müsste!

Das könnte Dich auch interessieren:
Shop-Sin(n)fonie – beeathletica
So baut man schneller Muskeln auf!
Ich habe keine Zeit zum Sport und bin zu alt

Die Kalorie – Ursprung eines maßgeblichen Wortes

Kalorienverbrauch - GrundumsatzDas Wort Kalorie stammt ursprünglich von dem lateinischen “calore”, was ‘Wärme’ bedeutet. Damit weist der Begriff auf seine eigentliche Bedeutung hin: Eine Kalorie bezeichnet physikalisch gesehen die Wärmeeinheit, die einem Gramm Wasser zugeführt werden muss, um es um ein Grad Celsius bzw. um ein Kelvin zu erwärmen.

Die Abkürzung für Kalorie lautet daher “cal”. Die genaue physikalische Definition beinhaltet: Die Erhitzung des Wassers von 14,5 Celsius auf 15,5 Grad Celsius bei gleichbleibendem Druck. Eine Kilokalorie (kcal) entspricht 1.000 Kalorien. Obwohl seit 1978 das Joule offiziell als reguläre Maßeinheit gilt (1 Kalorie = 4,19 Joules), blieb die Angabe in Kalorien als wichtige Richtlinie bei Lebensmitteln bestehen, an der sich Verbraucher orientieren.

Auch die Errechnung der Energiemenge, die der Körper beispielsweise bei einer Diät braucht, wird in Kalorien angegeben, ebenso die Angabe der Nährwerte der grundlegenden Nahrungsbestandteile Eiweiß (4,1 cal), Kohlenhydrate (4,1 cal), Fett (9,3 cal) und Alkohol (7,1 cal). Statt der Kilokalorie hat sich hier also die umgangssprachliche Kalorie als Maßeinheit etabliert. Auf Lebensmittelpackungen ist es gängig, die Anzahl der Kilokalorien pro 100 Gramm Nahrungsmittel anzugeben.

Der Rechenfaktor für Schönheit und Schlankheit
Da Übergewicht als ästhetischer und Gesundheitsfaktor in unserer Gesellschaft ein großes Thema ist, sind Kalorien für viele Menschen eine Richtlinie, für manche sogar ein magischer Zielpunkt geworden. Es existieren zahlreiche Gesundheitsvorgaben, die bestimmen, wie viele Kalorien ein Mensch individuell zu sich nehmen darf, um sein Gewicht zu halten bzw. um es systematisch zu reduzieren. So gibt es beispielsweise die Formel “Kilogramm Körpergewicht x 24 Stunden x 1 kcal”, die von Ernährungswissenschaftlern entwickelt wurde, um den persönlichen Kalorienbedarf zu bestimmen. Andere setzen eine Minimal-Grenze von 1.200 Kalorien pro Tag an, um einen Abnehmerfolg zu garantieren, wobei regelmäßige körperliche Anstrengung und bestehendes Körpergewicht mit berücksichtigt werden. Denn der Körper braucht eine Minimum-Menge dieser Energie, die in Kalorien umgerechnet wird, zur Aufrechterhaltung seiner lebenswichtigen Funktionen wie Atmung, Organtätigkeit, Gehirntätigkeit, etc.

Tatsächlich haben wir (in den Industriestaaten) alle Angst vor zu vielen Kalorien. Denn viele beliebte Nahrungsmittel enthalten diese in üppiger Menge, die Delikatessen werden zudem überall und zu jeder Zeit angeboten. Schlankheit ist aber gleichzeitig ein gesellschaftliches Ideal, es steht für Selbstdisziplin, Erfolg und Tüchtigkeit. Übergewicht dagegen wird häufig instinktiv als Zügellosigkeit und Bequemlichkeit gedeutet. Niemand will dick sein, obwohl überall die “Sünde” lauert. Daher werden fleißig Kalorien gezählt und gegen Sport aufgewogen. Wie es eine Hollywood-Schauspielerin einmal ausdrückte: “Abnehmen ist im Prinzip eine Rechenaufgabe.” Denn hat der Körper eine negative Energiebilanz, sprich mehr Kalorien verbraucht, als er zu sich nimmt, dann greift er zwangsläufig auf Reserven zurück: Das Gewicht reduziert sich. Viele Leckereien verbieten sich dann von selbst, denn im Hinterkopf geht automatisch eine Warnblinkanlage an: Vorsicht, 500 Kalorien! Kalorien sind der allgemeingültige Maßstab, der die Scheidelinie zwischen triumphaler Selbstbeherrschung und beschämendem Versagen zieht.

Kalorien sind daher heute etwas wie ein gesellschaftlicher Gradmesser geworden. Auch die Hersteller haben dies entdeckt und locken mit Etiketten wie “fettarm”, “nur 54 kcal” oder “light”. Es gibt sogenannte “fettarme” Chips, kalorienreduzierte Schoko-Desserts, Käse mit wenig Fett: Alle suggerieren sie wenig Kalorien, doch der Blick auf die Nährwertangaben belehrt den Konsumenten häufig eines Besseren.

Kalorien gegen den Hunger
Die Anzahl der durchschnittlich aufgenommen Kalorien ist auch ein Gradmesser, mit dem Entwicklungsländer von Industrieländer geschieden werden und mit der der Wohlstand eines Landes gemessen wird. Ist die durchschnittliche Versorgung deutlich unter der Mindestzahl der benötigten Kalorien – proportional aufgeteilt nach Nährstoffgruppen – dann wird von Unterversorgung oder gar von Hunger gesprochen. Denn genauso wie Reichtum auf der Welt ungerecht verteilt ist, so ist es auch mit der Nahrung versinnbildlicht in lebensnotwendigen Kalorien. Industriestaaten kämpfen mit Verfettung und Überernährung, in Afrika sind die bekannten aufgeblähten Hungerbäuche zu sehen.

Die Kalorie – ein universeller Maßstab
Obwohl die Abschaffung der Kalorie immer wieder in der Diskussion ist, so zeigt es sich doch, dass es sich hierbei um eine tief verinnerlichte Messlatte handelt, die einerseits Erfolg und Kompetenz suggeriert, andererseits vor Trägheit und Antriebslosigkeit warnt. Doch auch abgesehen vom individuellen Faktor, der sehr ausgeprägt kann, ist sie ein Gradmesser zwischen Haben und Nicht-Haben, zwischen Übersättigung und Hunger. Allemal ist die Kalorie eine Art Kompass.

Lieber Facebook als reale Aktivität: Die Spätfolgen für die „Generation Networker“

Bewegungsmangel im Alltag

Ein typischer Alltag eines durchschnittlichen Teenagers in der westlichen Kultur sieht überspitzt so aus: Morgens zum Frühstück gibt es schnell eine Schüssel süßer „Choco Pops“, dann geht’s mit dem Bus zur Schule – sechs Stunden sitzen und lernen. Nach Schulschluss verabredet sich die Clique zum nächstgelegenen Mc Donalds. Es gibt Burger und Pommes, dazu eine Cola.

Zu Hause werden kurz vor dem Fernseher auf dem Sofa die Hausaufgaben erledigt, dann werden am PC die neuesten Pinnwandeinträge auf Facebook gelesen, ein bißchen gechattet und dann bis 19 Uhr Onlinespiele gespielt. Danach gibt es Essen mit der Familie. Vielleicht ein Auflauf oder Spaghetti. Am restlichen Abend wird Fernsehen geguckt oder weiter am PC gespielt, bis der nächste Schultag einen ins Bett zwingt…

Okay, der Tagesablauf mag etwas überzogen sein, aber zumindest in einigen Teilen werden sich die Jugendlichen von heute darin wiederfinden. Nicht ohne Grund bestätigt eine neueste Studie der Bundesdrogenbeauftragten, dass über 13 Prozent der Teenager anfällig für Internetsucht sind – und das bedeutet mehr als vier Stunden pro Tag vor dem Computer zu sitzen!

Neben dem Verlust von realen Sozialbeziehungen ist die Generation der Networker aber auch gesundheitlich in der Zukunft gefährdet. Sport ist keine attraktive Freizeitaktivität mehr. Der Bewegungsausgleich fehlt immens und führt nicht selten bei zu viel falscher und einseitiger Ernährung zu Übergewicht und Fettleibigkeit. Je länger nichts getan wird, umso schwerer wird es auch die späteren Erwachsenen zum Sport und einer gesunderen Lebensweise zu animieren.

Auch hier haben Langzeitstudien ergeben, dass Menschen, die mehrere Jahre sich nicht für Sport interessiert haben auch später viel weniger aktiv sind, als die, die schon früh auf ihre Fitness achten. Mit 18 Jahren treiben knapp 70 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen Sport. Mit 35 bewegen sich etwa 30 Prozent der Männer und 30 Prozent der Frauen regelmäßig in Fitnessstudios oder auf Sportplätzen.

Dabei wird es die gegenwärtige Generation noch viel nötiger als ihre Vorgänger haben. Bewegungsmangel und zu viel Sitzen führt zu Gelenkproblemen, Rückenleiden, Herz- und Gefäßproblemen und wie schon erwähnt zu Gewichtsproblemen. Es ist also wichtig, so früh wie möglich Aufklärungsarbeit zu leisten und die Kinder für den Sport zu begeistern.