Fitness- und Gesundheitstraining

Es wird Zeit etwas zu verändern

Fitness- und Gesundheitstraining - Es wird Zeit etwas zu verändern

Wie trainiert man wie Arnold Schwarzenegger – Teil 3

Arnold Schwarzenegger

Fotos aus Schwarzeneggers Bodybuilder-Zeiten zeigen in muskelbepackt, wobei jeder einzelne Muskel definiert ist und vor allem Bizeps und Brustmuskeln eindrucksvoll hervorstechen. Wie kann man einen solchen Körper erschaffen? Schwarzenegger hat daraus kein Geheimnis macht, sondern es beispielsweise in seinem Buch „Fit mit Arnold Schwarzenegger“ dargelegt, wie er trainierte, um in Topform zu kommen.

Demnach gehören zunächst die Streckübungen dazu: Nackenrollen, Seitbeugen, Ausfallschritt bzw. Streckung der Achillessehne, Kombinations-Rumpfbeuge mit durchgedrückten Knien sowie erneut ein Ausfallschritt. Die Übungen sind dabei nach jeder Seite hin zu absolvieren.

Daraufhin folgt die Aufwärmphase, denn, wie Schwarzenegger sagt, man wird niemals so gut trainiert sein, dass man sich nicht aufwärmen müsste. Zum Aufwärmen gehören Rumpfdrehen im Stehen, Rumpfdrehen vorgebeugt, die „Windmühle“, Laufen auf der Stelle und ein Ausfallschritt mit Sprung. Alle Übungen sind dabei 20 Mal zu absolvieren.

Das eigentliche Gewichtstraining startet dann mit Umsetzen und Drücken bzw. Kurzhantel-Seitheben für die Schultern, wobei acht bis zehn Mal wiederholt wird. Dann folgt die Brust: Bankdrücken mit acht bis zehn Wiederholungen sowie die fliegende Bewegung mit Kurzhanteln, ebenfalls acht bis zehn Mal. Für den Rücken gibt es Klimmzüge mit 20 Wiederholungen sowie Langhantel-Rudern mit acht bis zehn Wiederholungen. Selbstverständlich werden auch die Arme trainiert mit Langhantel-Curls und Trizeps-Drücken liegen, ebenfalls acht bis zehn Mal jeweils. Die Beine werden mit Kniebeugen, Ausfallschritt und Wadenheben stehend beansprucht. Letztere mit 15 bis 20 Wiederholungen, Kniebeugen und Ausfallschritt mit acht bis zehn Wiederholungen. Diese Technik bezeichnete er später als „Massivangriff auf die Beinmuskeln“.

Danach folgen die Bauchmuskeln, denn ein schön definierter Sixpack kommt nicht von ungefähr. Für die Bauchmuskeln gibt es Beinheben mit gebeugten Knien, Situps mit gebeugten Knien mit Partner, abwechselnd werden die Beine angezogen, dann folgt die Klappmesser-Übung, das seitliche Beine-Anziehen sowie die Beinschere nach hinten. Jede Übung wird zehn Mal wiederholt.

Doch Schwarzenegger betont auch, dass das Abkühlen ein wichtiger Part des Trainings ist. Damit der Körper nach der Anstrengung wieder abkühlt, werden Rumpfbeugen mit durchgedrückten Knien gemacht, die Rumpfbeuge im Sitzen, abwechselndes Rumpfbeugen im Sitzen, Rumpfbeugen im Sitzen mit gespreizten Beinen, Seitbeugen sitzend, Streckung der inneren Oberschenkel und die Quadrizeps-Streckung.

Strecken und Aufwärmen sind notwendig, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Muskeln wollen nicht überrascht werden, sie brauchen die Aufwärmphase. Das Abkühlen ist wichtig, damit der Körper merkt, dass die Anstrengung nun ausklingt. Dabei empfiehlt Schwarzenegger, drei Tage pro Woche zu trainieren und immer einen Tag Pause einzulegen, damit sich die Muskeln regenerieren und wachsen können. Dies gilt jedoch nicht für die Streckübungen und das Bauchmuskeltraining. Dabei kann man recht schnell zu schweren Gewichten übergehen, wobei einem „der Körper sagt“, wie es Schwarzenegger ausdrückt, welche Gewichte zumutbar sind.

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Traumkörper – 10 wichtige Schritte

Um abzukürzen, habe ich euch gleich nachfolgend 10 Schritte zu einem Traumkörper aufgeführt. Die Liste könnte weiter ergänzt werden, aber meiner Erfahrung nach sind die aufgeführten Schritte ein sehr guter Ansatz.

Zielsetzung Tipps zur Umsetzung für den Traumkörper

1.) Realistische Ziele setzen. Beispiel Gewichtsverlust in einer Woche ~1kg
2.) Anstelle des Gewichts eignet sich zur besseren Kontrolle des Erfolgs, eine Kontrolle des Körperfetts oder der Körpermaße (Umfangsmessung).
3.) Sport sollte Spaß machen. Probiert verschiedene Sportarten aus. Im Studio könnte man auch die verschiedenen Kurse ausprobieren, als alternative zum Training auf der Fläche.
4.) Essverhalten anpassen. Beispiel: Süßes dezimieren – anstelle von einem Glas Cola, ein Glas Wasser trinken.
5.) Nicht zu viele Termine setzen für das Training und auch nicht gleich 2 Stunden am Tag trainieren. Sich langsam steigern!
6.) Training als festen Termin setzen. Andere nachfolgende Sachen haben sich eurem Trainingstermin unterzuordnen.
7.) Motivation – Belohnt euch für erreichte Ziele. Zum Beispiel ihr habt ein Wochenziel erreicht (Gewichtsverlust von einem Kilo). Belohnt euch mit einem kleinen Präsent.
8.) Die Mischung machts, stellt euer Training immer wieder um. Nur wenn der Körper gefordert wird, fängt er an sich zu verändern.
9.) Hört auf euch zu vergleichen! Ihr seit ein Unikat. Freut euch über erreichte Teilziele und arbeitet auf euer langfristiges Ziel hin.
10.) Ihr mögt Musik, dann stellt euch eure eigene Playlist für den Sport zusammen.

Sex sells - TraumfigurDer Wunsch nach einem Traumkörper keimt in uns auf

Es keimt der Wunsch in einem etwas zu verändern. Täglich wird man mit schönen Körpern konfrontiert. Es wird mit makellosen Körpern in Zeitschriften und Fernsehen geworben. Sex sells, das weiß auch die Industrie und spricht damit gezielt die Massen an. Dieter Nuhr hat dies auf den Punkt gebracht, zwar in einem anderen Zusammenhang, vermittelt aber dieselbe Botschaft. Langweilige Aufhänger verkaufen sich nicht. Nuhr sagte: Keiner würde eine Zeitschrift kaufen, wenn auf dem Titelblatt stehen würde, heute passierte rein gar nichts oder auf der Welt ist alles in Ordnung. Wir wollen angesprochen werden! Entweder mit einer Titelzeile oder einem Körper!

Aber zurück zum Kernthema, wir werden mit Perfektion bombardiert. Die Werbung prägt, ob wir wollen oder nicht. Diese Perfektion ist für den Großteil so unerreichbar, dass man ebenso gut Lotto spielen könnte. Man darf sich nicht mit Promis oder Models vergleichen! Für einen Promi ist unter anderem sein Körper eine Kapitalanlage. Wie oben angesprochen „Sex sells“ Körperfett ist auf Aufnahmen oder der Leinwand kaum noch vorhanden. Das Quäntchen das noch vorhanden war, wird durch Fettabsaugung vollständig eliminiert. Weitere Schönheitsfehler werden hier und da korrigiert.

So wird hier und da Collagen unterspritzt, eine Brust gestrafft und dort ein Po neu modelliert. Aber das ist noch nicht alles. Zu den Schönheits Ops kommt ein Fitnessprogramm vom feinsten und ein Ernährungsplan den man sich nach normalen Maßstäben nicht leisten kann. Dazu gehört natürlich auch eine ordentliche Stange Disziplin, aber wie erwähnt, ist für einen Promi sein Körper eine Investition, die in Schuss gehalten will und muss, wenn die Aufträge weiterhin reinkommen sollen. Natürlich wird über eine Schönheits Op kaum öffentlich gesprochen, aber sie gehören  dazu. Eben auch weil sie es sich leisten können!

Der Weg zum Traumkörper – alles ist bis ins letzte Detail geplant

Zu allem dazu wird ein Personal Training bis aufs kleinste Detail geplant. Die Ernährung komplett getunt. Für einen Film oder ein Shooting ist man später in Topform und lebt so die perfekte Illusion von Perfektion vor, die man angeblich mühelos erreichen kann. Was heißt das für diejenigen, die dem nacheifern wollen? Das dies unerreichbar ist? Nein, nicht unerreichbar, aber… ja es folgt ein aber. Die Genetik gibt den Rahmen vor! Es gibt gewisse Grenzen, die im Normalfall nicht versetzt werden können!

Heißt zum Beispiel, dass eine Frau mit einem breiten Becken nun mal keine schmale Hüfte erreichen kann. Ein Mann mit schmaler Statur im Skelett, mit schmaler Schulterpartie, keinen massiven Oberkörper entwickeln kann. Beide genannten Beispiele können sicherlich das Optimum aus ihrer Veranlagung rausholen und sollten sich dann mit dem erreichten zufrieden geben, aber nicht nach unerreichbaren Zielen streben.

Was ist eine Zielsetzung

Durch die Bank weg, hat so gut wie keiner eine genau Zielsetzung und eben das macht es so schwer, eine Erfolgskontrolle durchzuführen. Viele trainieren so vor sich hin und so lässt sich kein Erfolg messen, weil vorher kein Ziel festgelegt wurde. Oder eine Zielsetzung ist so utopisch und unerreichbar, dass die Person später  frustriert aufhört. Anfang des Jahres sind die Neuanmeldungen in Studios immens hoch, drei Monate später hat bereits ein Drittel wieder aufgehört. Zum Ende des Jahres hin kommt ein weiteres Drittel nur noch sporadisch. Letztendlich hat das letzte Drittel nur den Ehrgeiz wirklich auf Dauer etwas zu verändern.

Nur Sport oder nur eine Diät ist unwirtschaftlich

Man legt sich nur selbst Steine in den Weg, wenn man Sport treibt ohne eine strikte Zielsetzung und ohne seine Essgewohnheiten umzustellen. Ein Sportler will gut versorgt werden. Eine ausgewogene Ernährung ist vollkommen ausreichend. Dazu sollten frische Sachen mit auf dem Speiseplan stehen. Frisches Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, wenig bis gar kein Zucker. Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser, leichten Schorlen oder Tee.

Traumkörper – Wo anfangen?

Ein gutes Fitness Studio arbeite mit dem Mitglied eine Zielvereinbarung aus. Sowohl mittelfristige, als auch ein langfristiges Ziel. Biometrische Daten werden festgehalten. Essgewohnheiten durchgesprochen. Zeiteinplanung für den Sport besprochen. Je nach Wünschen des Mitglieds wird ein Trainingsplan zusammengestellt, der alle 6-8 Wochen umgestellt wird. Genauso, wie ein Re-Test durchgeführt werden sollte, um den Trainingsplan gegebenfalls umzustellen. Beim Re-Test wird überprüft, ob die mittelfristigen Ziele  erreicht wurden. Der Trainer sollte hier sehr feinfühlig agieren und wirklich zuhören. Ist das Mitglied zufrieden, motiviert?!

Fazit zum TraumkörperFazit zum Traumkörper:
Einen Traumkörper erreicht man nicht von heute auf morgen oder in ein, zwei Monaten. Jeder ist anders zu betrachten. Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Gegebene Mittel, wie Genetik, Bindegewebe, Trainingserfahrung (Anfänger oder Fortgeschrittener), Zeit für das Training in der Woche und pro Tag. Ob Studio oder zuhause uvm. Man kann es gar nicht oft genug betonen, aber der wichtigste Schritt ist der: Erstmal anzufangen. Mit der richtigen Planung ist das „Anfangen“, die halbe Miete. Danach erfolgt die Zielsetzung. Ein weiterer wichtiger Punkt, Sport/Training sollte Spass machen. Sicherlich ist es für einen Sportmuffel anfangs schwer, aber die Erfolge werden sehr schnell auf einem Sportmuffel zu einem Sportbegeisterten bekehren.