Fitness- und Gesundheitstraining

Es wird Zeit etwas zu verändern

Fitness- und Gesundheitstraining - Es wird Zeit etwas zu verändern

Was ist überhaupt ein Muskelkater?

Muskelkater nach dem SportDie meisten, die mit Sport beginnen, tun dies mit hingebungsvollem Eifer. Dadurch tut man häufig zu viel des Guten und es kommt zu Muskelkater: Die Muskeln tun weh, verhärten sich und sind druckempfindlich. Ursprünglich hatte man dabei angenommen, Muskelkater entstehe durch Laktatansammlungen in den Muskeln. Doch diese Ansicht ist überholt. Mittlerweile weiß man, dass durch Überlastung beim Sport mikrokleine Risse in den Muskelzellen entstehen und diese Risse die typischen Muskelkater-Schmerzen verursachen.

Muskelkater entsteht demnach dann, wenn die sportliche Belastung zu groß war – vor allem Anfänger haben damit zu kämpfen, ist jemand jedoch gut trainiert, kommt dies nur noch selten vor. Daher ist es gerade für Menschen, die mit dem Sport anfangen, hilfreich, wenn sie es zunächst langsam angehen lassen.

Andererseits ist ein Muskelkater, der übrigens spätestens nach fünf Tage verschwunden ist, auch ein Indiz dafür, dass man tatsächlich etwas getan hat. Der überschwellige Trainingsreiz wiederum, der zu einer höheren Leistungsstufe führen soll, kann nur durch höhere Anforderungen entstehen, als die, an die der Körper ohnehin schon gewöhnt ist.

Was hilft gegen Muskelkater?
Einst nahm man an, Massagen würden helfen, aber Massagen verschlimmern den Muskelkater nur. Hilfreich ist hingegen alles, was die Durchblutung der Muskeln fördert. Dazu zählen Sauna, warme Bäder mit durchblutungsfördernden Zusätzen, Arnika-Salben oder andere Salben speziell für den Sport, die förderlich sind. Mit Muskelkater muss man sich ohnehin nicht lange plagen, denn nach ein paar Tagen verschwindet er auch von selbst. Die genannten Mittel können aber helfen, falls die Schmerzen zu groß sein sollten oder man die Dauer des Muskelkaters abkürzen will.

Wie kann man Muskelkater vorbeugen?
Hilfreich ist es, wenn man sich vor dem eigentlichen Sport ausgiebig aufwärmt. Routinierte Jogger zum Beispiel laufen erst langsam los, um dann nach einer gewissen Zeit zu Hochform aufzulaufen. Ebenso gehen trainierte Fitnesssportler vor. Hintergrund ist, dass die Muskeln eine bestimmte Temperatur brauchen, sich aufwärmen müssen, um volle Leistung bringen zu können. Richtig ist es auch, Stretch- und Dehnübungen ans Ende der sportlichen Einheit zu stellen, weil sich die Muskeln dadurch entspannen. Beginnt man jedoch damit, dann ist das nicht Sinn der Sache, denn die Muskeln sollen Leistung bringen und sich nicht entspannen. Wichtig ist es aber tatsächlich, nach dem Training die Muskeln ausgiebig zu dehnen und so die sportliche Einheit richtig abzuschließen.