Fitness- und Gesundheitstraining

Es wird Zeit etwas zu verändern

Fitness- und Gesundheitstraining - Es wird Zeit etwas zu verändern

Wie vermeide ich einen Bandscheibenvorfall?

Bandscheibenvorfall vorbeugenUnter einem Bandscheibenvorfall versteht man eine Erkrankung der Wirbelsäule, wobei Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal im Rückenmark vortreten und einen Nerv einklemmen können. Folge sind starke Schmerzen, die in Arme und Beine ausstrahlen können, manchmal gibt es auch Lähmungserscheinungen. Die Behandlung erfolgt meist ambulant, nur in schweren Fällen muss operativ eingegriffen werden. Ein Bandscheibenvorfall ist auf jeden Fall langwierig und schmerzhaft, aber auch oft vermeidbar.

Gründe für einen Bandscheibenvorfall

Häufig sind die Bandscheiben bereits vorgeschädigt oder auf Dauer überbelastet worden. In vielen Fällen ist der sogenannte Gallertkern der Bandscheibe über Jahre hin ausgetrocknet oder fast nicht mehr vorhanden.

Der Gallerkern ist dabei so etwas wie ein Wasserkissen, das die Beweglichkeit der Wirbelsäule mitträgt und Bewegungen puffert. Manchmal gibt es aber auch keinen äußeren Grund für einen Bandscheibenvorfall und es kann einfach eine genetische Disposition vorliegen. Dennoch kann man einiges tun, um einen schmerzhaften Bandscheibenvorfall zu vermeiden.

Bandscheibenvorfall vorbeugen

Wichtig ist zum einen, dass am Arbeitsplatz in der richtigen Ergonomie, d.h. in der richtigen Haltung gearbeitet wird. Denn oft kauert man mehr vor dem Computer als dass man sitzt und arbeitet in gebückter, erschlaffter Haltung.  Viele Rückenprobleme rühren aus dieser falschen Sitzhaltung. Daher sollte man sich, wann immer einem der Gedanke an den Rücken kommt, betont aufrecht hinsetzen. Dies trainiert die Rückenmuskeln auf Dauer, so dass die Wahrscheinlichkeit eines schmerzhaften Bandscheibenvorfalls geringer wird. Auch ist es möglich, besonders die Muskeln an der Wirbelsäule durch Sport gezielt zu trainieren. Daher werden Kurse wie „Rückenfit“ angeboten, weil Probleme mit dem Rücken eine Art Volkskrankheit sind.

Man sollte es ferner vermeiden, schwere Lasten zu heben bzw. dabei Techniken anwenden, die dem Rücken gerecht werden: nicht in gebückter Haltung Lasten heben, sondern den Rücken dabei gerade halten und in die Hocke gehen. Doch auch beim Sport ist Vorsicht angesagt: Es ist wichtig, dass beispielsweise im Fitnessstudio unter fachkundiger Anleitung trainiert wird, um keine Verletzungen zu riskieren. Insofern empfiehlt sich ein Personal Trainer, weil das Personal in den Fitnessstudios nicht immer ausreichend qualifiziert ist. Gute Sportarten für den Rücken sind etwa Tanzen, Joggen, Nordic Walking, Reiten oder Schwimmen, weil hier eine bestimmte, gesunde Körperhaltung erforderlich ist und geübt wird. Unter gezielter und qualifizierter Anleitung kann die fachgerechte Ausübung dieser Sportarten trainiert werden, so dass der Nutzen maximal ist.