Fitness- und Gesundheitstraining

Es wird Zeit etwas zu verändern

Fitness- und Gesundheitstraining - Es wird Zeit etwas zu verändern

Sport ist Mord – zumindest für lästige Fettpölsterchen

Fit und gesund in den SommerAbnehmen ohne Sport? Klingt gut in den Ohren eines Sportmuffels. Aber stellen wir hierfür doch einmal einen kleinen Vergleich an:

Prinzipiell könnte man einen Rasen auch mit einer Schere, statt mit einem Rasenmäher, kürzen. Aber wer kommt denn schon auf diese Idee? Erstens würde es ewig dauern und alleine schon an der Geduld scheitern, dass man sein Ziel, einen gut aussehenden gepflegten Rasen, erreicht. Und wirklich schick sähe der Rasen anschließend auch nicht aus! Wir pflegen unseren Garten doch, damit wir uns an ihm erfreuen.

Und wer keinen Garten hat, macht es sich wenigstens in den eigenen vier Wänden gemütlich, um sich richtig wohl zu fühlen. Da machen wir keine Kompromisse!

Warum aber dann bei unserem Körper? Die gemütlichste Couch und der gepflegteste Wohlfühl-Bereich nützt doch nichts, wenn wir uns im eigenen Körper nicht wohlfühlen! Und deswegen dürfen wir auch hier nicht nur halbherzig an die Sache gehen. Wer im Sommer wieder in Bikini oder Badehose gut aussehen will, sollte auf zwei Dinge nicht verzichten: Gesunde Ernährung UND Sport! Denn nur, wer beides berücksichtigt, wird schnell und effektiv an sein Ziel kommen.

Aber jetzt kommt die gute Nachricht: Man muss für einen schlanken Körper gar kein Spitzensportler werden! Denn jede Art von Bewegung ist gut – und kann sogar für mehr Spaß im Alltag sorgen! Haben Sie beispielsweise schon einmal während Ihren gewohnten Haushaltsaktivitäten die Musik laut aufgedreht und abgetanzt? Oder TV geguckt, während Sie fröhlich auf einem Fitness-Trampolin gehüpft sind? Dann ist es höchste Zeit zum Ausprobieren!

Wer doch lieber auf die gängigen Sportarten setzt, kann das natürlich auch (oder sogar zusätzlich) tun. Sehr gelenkschonend ist „Walking“. Mit einem Kalorienverbrauch von circa 400 kcal pro Stunde ist es zwar nicht die effektivste Sportart, aber sehr geeignet für Einsteiger oder alle, die auch während des Trainings gerne mit einem Freund oder einer Freundin plaudern. Warum nicht das nächste Geschäftsessen auf einen schnellen Spaziergang verlegen? Bei frischer Luft und Bewegung denkt es sich auch besser!

Mehr Tempo gibt es mit Skaten, Fahrradfahren oder „Nordic Walking“ (schnelles Walking mit Stöcken). Solche Ausdauersportarten sind perfekt, um viele Kalorien zu verbrennen! Ebenso wie Schwimmen. Die meisten Fettpölsterchen verbrennen beim Jogging mit einem gemäßigten Puls. Wer anschließend auch beim Ausruhen auf der Couch weiter Kalorien verbrennen möchte, darf aber auch auf Krafttraining nicht verzichten, da Muskeln auch im Ruhezustand eine Menge Energie verzehren.

Mit dem vollen Programm fühlt man sich also nicht nur in den eigenen vier Wänden wohl – sondern immer, egal wo man gerade ist.

Die Samstags-Dokumentation auf VOX – Diätlügen – was hilft wirklich?

DiaetluegenDie Sendung heutige Samstags-Dokumentation auf VOX: Diätlügen – was hilft wirklich geht von 20:15 bis 00:20 Uhr. Ich mag Dokumentationen und bin gespannt, was die Sendung heute zu bieten hat. Ob zwischen den bereits bestehenden Erkenntnissen wirklich Neues ans Tageslicht gefördert wird. Eine Auslöser für Übergewicht wird in der kurzen Beschreibung   zur   Sendung   bereits
genannt, Stress.

Stress als Auslöser für Übergewicht?

Das ist nicht verwunderlich! Zwar wird gesagt, es wurde immer schon viel gearbeitet, aber dennoch haben sich die Zeiten ein wenig geändert. Heutzutage gehen meist bei einem Paar beide arbeiten. Zeit um gemeinsam zu kochen fällt oftmals aus, weil nicht beide zur gleichen Zeit zuhause sind. Somit wird sich etwas zu Essen unterwegs besorgt. Das dies nicht gesund ist, sollte jedem klar sein.

Unser heutiges Essverhalten

Das Essen wird in sich hineingeschlungen und weiter geht es zum nächsten Termin. Der Magen hat gar keine Chance dem Kopf zu vermitteln, ich bin satt. Zwischen all den Snacks wird schnell übersehen, wie viele Kalorien man wirklich zu sich nimmt. Daher ist es nicht verwunderlich das die tägliche Kalorienzufuhr häufig überschritten wird.

Wir bewegen uns zu wenig

Dazu kommt mangelnde Bewegung. Die WHO empfiehlt, jeden Tag ca. 10.000 Schritte zu gehen, aber wer erreicht diese noch? Viele Fragen sich sicherlich, soll man die ganze Zeit die Schritte zählen? Nein, muss man nicht, dafür gibt es bereits sehr gute Schrittzähler, die einem das zählen abnehmen. Also auf wie viele Schritte kommst Du pro Tag?

Das sind schon mal zwei Punkte. Schaut man nur großflächig hin, fallen einem zig Sachen auf. Befasst man sich mit einem Baustein etwas intensiver und geht tiefer hinein, deckt man die Ursachen schnell auf. Hast Du schon mal bewusst gesund eingekauft? Weißt Du was Du isst und was in Deinen gekauften Lebensmitteln alles enthalten ist? Wenn ich in der Schlange stehe, komme ich nicht drum herum in die Einkaufswägen meiner Mitmenschen zu schauen. Ein Blick auf den Wagen, einen Blick auf die Person und vieles erklärt sich von selbst.

Wieviel gesundes entält unser Einkaufswagen?

Gesund Einkaufen und EssenWenn man jetzt als Beispiel einen normalen Einkauf an Lebensmitteln nimmt, sollte der Inhalt 80% aus gesunden Lebensmitteln bestehen und 20% aus Dingen die man ab und an mal Essen kann, wie Süßes, zuckerhaltige Speisen oder Fastfood. Die Realität sieht anders aus. Die wenigsten haben auch nur Ansatzweise gesundes Essen in ihren Einkaufswägen. Es ist eher umgedreht 80% ungesunde Lebensmittel und 20% Gesundes. Wobei man diese 20% schon  wirklich
suchen muss.

Dem Teufelkreis entfliehen

Also was sollte man tun? Langsam anfangen! Hat man Jahrelang schlecht gegessen, empfiehlt es sich nicht von einem Tag auf den anderen damit aufzuhören. Das steht kaum einer durch und wird dazu noch Mies gelaunt. Eher eine Sache durch eine gesunde Sache ersetzen. Eine Cola durch ein Wasser. Eine Schokolade durch einen Apfel usw. Nach und nach das Verhältnis wiederherstellen.

Dazu mehr Bewegung in den Tag, in die Woche mit einbauen. Und wenn es anfänglich ein, zwei Spaziergänge die Woche sind. Das wichtigste vor den Zielen ist, das Anfangen, das TUN! Dann sollte man für sich seine Ziele festlegen. Am Anfang eher kleine Ziele, wie zweimal die Woche für eine halbe Stunde Sport (wie zum Beispiel schwimmen oder Nordic Walking). Nach und nach kann man dieses Pensum erhöhen. Wichtig ist, Spaß dabei zu haben und wirklich zu erleben was es heißt, seiner Gesundheit etwas gutes zu tun. Wie schön Sport und frische Luft sein kann, wie genussvoll ein Obstsalat schmecken kann.

Fazit: Jetzt Anfangen, sich kleine Ziele setzen und diese Sichtbar für sich im Haushalt anbringen! Viel Erfolg wünscht Personal Trainer André Leisner

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Burnout und Sport – ein Lösung?

Burnout und SportUrsachen und Verlauf
Burnout ist eine Erkrankung, die auf dem Vormarsch ist. Es handelt sich dabei ganz klar um eine Stressfolgeerkrankung. Über längere Zeit wurde zu viel geleistet, ohne dass ein Ausgleich in Form von Geselligkeit, Freizeit, Hobbys oder Sport vorhanden war.

Die Folge sind Leistungsabfall, Konzentrationsschwäche, körperliche und seelische Erschöpfungszustände, sozialer und emotionaler Rückzug sowie mangelnde Regenerationsfähigkeit.

Auch wenn ein von Burnout Betroffener in Urlaub fährt, kann er sich dabei typischerweise nicht erholen. Zu Beginn dieses Prozesses kann es dabei helfen, sich mit Freunden zu treffen, Sport zu treiben und sich Auszeiten zu nehmen – sprich: das Leistungslevel herunterzufahren. Im fortgeschrittenen Stadium greifen diese Maßnahmen nicht mehr, weil sich der Betreffende abkapselt, depressiver Stimmung ist und im wahrsten Sinne des Wortes das Gefühl hat in der „Tretmühle“ zu sein. Charakteristischer Weise wird der Burnout als „Zwilling der Depression“ bezeichnet, weil das äußere und innere Befinden der Betreffenden sich ähneln. Erschöpfung und das Gefühl von Hoffnungslosigkeit sind typisch für den fortschreitenden Prozess, der schließlich im körperlichen und psychischen Zusammenbruch münden kann. Ursprünglich nahm man an, dass vor allem Pflegeberufe betroffen seien, mittlerweile hat sich dies relativiert. Auch Lehrer, Mitglieder des gehobenen Managements, junge Mütter, etc., sind betroffen. Dabei gilt es mittlerweile als sicher, dass beim Burnout auch die Genetik eine Rolle spielt.

Professionelle Hilfe
Häufig ist es wichtig, dass sich die Betroffenen überhaupt jemandem mitteilen. Ist die Burnout-Erkrankung fortgeschritten, dann ist professionelle Hilfe unabdingbar und eine stationäre Empfehlung ist empfehlenswert. Dabei kommen neben Gesprächstherapien auch medikamentöse Therapien wie Antidepressiva in Frage. Einer der Grundpfeiler jeder qualitativ hochwertigen Therapie ist aber auch Sport. Bewegung hat die Eigenschaft, dass sich durch die äußere Bewegung die innere Starre mit auflösen lässt. Denn de facto sind die Betroffenen innerlich erstarrt, sehen keine Perspektive mehr und haben keine Zukunftsvisionen.

Sport und Burnout
Charakteristischerweise laufen Burnout-Patienten, die stationär behandelt werden, sehr viel, sobald sie – beispielsweise durch eine Ruhephase und mithilfe von Medikamenten – dazu in der Lage sind. Dies ist eine Therapieempfehlung. Häufig befinden sich die entsprechend spezialisierten Kliniken in kleineren Gemeinden, die von Wald oder ähnlich positiven Naturphänomenen umgeben sind. Ist die häufige Bewegung in Form von Laufen der Anfang, so ist gezielter Sport der zweite Schritt. Zunächst „erwandert“ man seine Gesundheit im wahrsten Sinne des Wortes, um dann idealerweise die Freude an der Bewegung zu entdecken. Körperliche Erschöpfung durch Sport wirkt sich positiv auf die Seele aus, weil Psyche und Soma miteinander verbunden sind. Wie bei den meisten psychischen Erkrankungen hat man auch bezüglich Burnout medizinisch erwiesen, dass Sport sich günstig auf den Heilungsprozess auswirkt. Viele psychiatrische Einrichtungen haben dieses Konzept inzwischen aufgegriffen und bieten Sporttherapie wie gymnastische Übungen und Nordic Walking neben den anderen herkömmlichen Therapien an. Die Bedeutung des Sports für den Genesungsprozess ist mittlerweile unumstritten – obwohl der therapeutische Ansatz ursprünglich belächelt wurde. Doch nach den vielen positiven Feedbacks hat sich das Klima geändert.

Nach der Behandlung
Auch nach der erfolgreichen Behandlung sollte Sport ein integrativer Bestandteil des Alltags von Menschen sein, die von Burnout betroffen waren, weil sich durch körperliche Verausgabung die Seele regeneriert. Dadurch können sogar auch Medikamente überflüssig werden. Denn Sport dient gleichsam als Puffer zwischen dem Stress des Alltags und der Seele. Dabei geht es nicht darum, ein bestimmtes Leistungslevel zu erreichen, sondern um die regelmäßige Bewegung an sich. Sport sollte gleichsam eine Art Auszeit vom Alltag bilden, wobei sich die positiven Effekte verbinden lassen: abschalten, den Körper trainieren, neue Kraft tanken, um für den Alltag wieder gerüstet zu sein. Idealerweise hat man dabei jemanden wie einen Personal Trainer zur Seite, der den ehemaligen Patienten Schritt für Schritt in die Sportart seiner Wahl einführt. Damit ist auch das kommunikative Element gegeben, denn natürlich sollten ehemalige Burnout-Patienten über ihre vergangenen Erlebnisse sprechen und sie reflektieren, um künftig ähnlichen Erkrankungen dauerhaft vorzubeugen.