Fitness- und Gesundheitstraining

Es wird Zeit etwas zu verändern

Fitness- und Gesundheitstraining - Es wird Zeit etwas zu verändern

Training als Triathlet

Triathlon - RadfahrenTriathlon vereinigt drei Ausdauersportarten, Schwimmen, Laufen und Radfahren. Die Sportarten wechseln dabei während des Wettkampfs rasant ab. Es handelt sich also um eine Wettkampfform, die vor allem Ausdauer verlangt und diese muss entsprechend mit der Zeit trainiert werden.

Die Faustregel lautet dabei, dass man zunächst 30 Minuten Dauerlaufen, 20 Minuten Dauerschwimmen und 45 Minuten Dauerradfahren als erste Trainingsetappe anstreben sollte. Dabei sollte das jeweilige Training höchstens einen leichten Muskelkater nach sich ziehen.

Kraftsport ist für Triathleten ebenfalls geeignet, denn Krafttraining und Kraftausdauertraining steigern auch die Ausdauer merklich. Das Krafttraining darf aber nicht zu stark auf Muskelaufbau abzielen und dies auch nicht in zu sehr schneller Zeit. Andernfalls ist es kontraproduktiv.

Laufen, fahren und schwimmen: Das Wichtigste
Insbesondere beim Lauftraining ist es dabei wichtig, zuvor eine entsprechende Aufwärmphase zu absolvieren. Idealerweise läuft man so, dass man sich noch in längeren Sätzen unterhalten kann und auch ein kurzes Luftanhalten nicht zu einer längeren Atemnot führt. Das Lauftraining gilt beim Triathlon dabei als die größte Herausforderung. Günstig ist es, mit einem Pulsmesser zu laufen, um die objektive Leistungskraft messen zu können. Beim Schwimmtraining wird empfohlen, das Brustschwimmen zu trainieren. Mit der Zeit sollte man versuchen, die zurückgelegten Distanzen zu verlängern und die Pausen zu verkürzen. Die Schwimmbrille ist dabei ein wichtiges Utensil.

Das Training bestimmen Komponenten wie die ideale Wasserlage, der optimale Auftrieb, die Verbesserung der Stromlinie, spezielle Atemtechniken und ein ökonomischer Umgang mit den eigenen Ressourcen. Beim Fahrradtraining hingegen ist es wichtig, dass das Fahrrad zunächst fachgerecht eingestellt wird, damit die Sitzposition und somit die Ausgangslage stimmen. Eine flache Strecke bei einer bestimmten Zeitdauer, wobei rund 90 Tretleistungen pro Minute erbracht werden sollten, ist am Anfang ideal. Trainiert werden sollte dabei jeden zweiten Tag. Das Radfahren macht dabei einen sehr großen Teil des Triathlons aus.

Bei alledem sollte beachtet werden, dass die Balance zwischen Belastung und Erholung stimmig ist. Nur so kann ein bestmöglicher Trainingseffekt erzielt werden und die Leistung auf Dauer gesteigert werden.

Was ist überhaupt ein Muskelkater?

Muskelkater nach dem SportDie meisten, die mit Sport beginnen, tun dies mit hingebungsvollem Eifer. Dadurch tut man häufig zu viel des Guten und es kommt zu Muskelkater: Die Muskeln tun weh, verhärten sich und sind druckempfindlich. Ursprünglich hatte man dabei angenommen, Muskelkater entstehe durch Laktatansammlungen in den Muskeln. Doch diese Ansicht ist überholt. Mittlerweile weiß man, dass durch Überlastung beim Sport mikrokleine Risse in den Muskelzellen entstehen und diese Risse die typischen Muskelkater-Schmerzen verursachen.

Muskelkater entsteht demnach dann, wenn die sportliche Belastung zu groß war – vor allem Anfänger haben damit zu kämpfen, ist jemand jedoch gut trainiert, kommt dies nur noch selten vor. Daher ist es gerade für Menschen, die mit dem Sport anfangen, hilfreich, wenn sie es zunächst langsam angehen lassen.

Andererseits ist ein Muskelkater, der übrigens spätestens nach fünf Tage verschwunden ist, auch ein Indiz dafür, dass man tatsächlich etwas getan hat. Der überschwellige Trainingsreiz wiederum, der zu einer höheren Leistungsstufe führen soll, kann nur durch höhere Anforderungen entstehen, als die, an die der Körper ohnehin schon gewöhnt ist.

Was hilft gegen Muskelkater?
Einst nahm man an, Massagen würden helfen, aber Massagen verschlimmern den Muskelkater nur. Hilfreich ist hingegen alles, was die Durchblutung der Muskeln fördert. Dazu zählen Sauna, warme Bäder mit durchblutungsfördernden Zusätzen, Arnika-Salben oder andere Salben speziell für den Sport, die förderlich sind. Mit Muskelkater muss man sich ohnehin nicht lange plagen, denn nach ein paar Tagen verschwindet er auch von selbst. Die genannten Mittel können aber helfen, falls die Schmerzen zu groß sein sollten oder man die Dauer des Muskelkaters abkürzen will.

Wie kann man Muskelkater vorbeugen?
Hilfreich ist es, wenn man sich vor dem eigentlichen Sport ausgiebig aufwärmt. Routinierte Jogger zum Beispiel laufen erst langsam los, um dann nach einer gewissen Zeit zu Hochform aufzulaufen. Ebenso gehen trainierte Fitnesssportler vor. Hintergrund ist, dass die Muskeln eine bestimmte Temperatur brauchen, sich aufwärmen müssen, um volle Leistung bringen zu können. Richtig ist es auch, Stretch- und Dehnübungen ans Ende der sportlichen Einheit zu stellen, weil sich die Muskeln dadurch entspannen. Beginnt man jedoch damit, dann ist das nicht Sinn der Sache, denn die Muskeln sollen Leistung bringen und sich nicht entspannen. Wichtig ist es aber tatsächlich, nach dem Training die Muskeln ausgiebig zu dehnen und so die sportliche Einheit richtig abzuschließen.