Fitness- und Gesundheitstraining

Es wird Zeit etwas zu verändern

Fitness- und Gesundheitstraining - Es wird Zeit etwas zu verändern

Playlist für den Sport

Playlist für den SportMusik kann ein ungeheurer Motivator für den Sport sein. Eigentlich für viele Dinge. Für Kreativität, Ansporn und Aufbruch. Ich nutze Musik vielseitig. Musik inspiriert mich einen Artikel zu schreiben oder mir in den Allerwertesten zu treten, wenn ich mal schwer in die Gänge komme. Dabei muss es nicht mal Schreddelmusik sein oder Hardcore Metal, um mich total zu puschen. Moby steht mit ganz oben auf meiner Playlist, aber auch sehr viele Soundtracks. So mag ich auch sehr viele Stücke von Hans Zimmer. VNV Nation ist auch Klasse. Aber so hat jeder selbst seine eigne Playlist und wird sicherlich für sich selbst bereits rausgefunden haben, wie die Musik einen lenken kann.

Meine heutige Playlist:

1. VNV NATION – PRELUDE
2. Moby – A Seated Night
3. Moby – Isolate
4. Moby – Mistake
5. Southland Tales – Score Chord Sounds
6. Southland Tales – Score Memory Gospel
7. My Name is Lincoln – Elizabeth and the Island soundtrack
8. The Day after tomorrow – Theme – Soundtrack
9. VNV Nation – Endless Skies
10. Moby – Sky and Sand

Meine derzeitigen Favoriten:

WOODKID – Iron – Lyrics
ARCHIVE – you make me feel

Das Video vom letztgenannten Interpreten müsst ihr euch mal anschauen. Ich finde es einfach atemberaubend.

Guillaume Nery base jumping at Dean’s Blue Hole, filmed on breath hold by Julie Gautier

Mein Tipp für eure Playlist

Erinnert euch ein Situationen, in denen euch bestimmte Lieder gepuscht haben. Schreibt ca. 10 Stücke zusammen und ladet euch diese auf euren MP3-Player. Auch wenn ihr mal nicht so motiviert seit, sagt euch: Jetzt erst recht und startet euer Programm. Sei es nun joggen, Fitness oder radfahren. Legt einfach los! Ist es nicht so, dass ihr nach einer Sporteinheit glücklicher und zufriedener seit. Ja, sogar stolz auf euch? Schreibt euch den Moment des Glücks auf. Denn viel zu schnell vergessen manche, wie glücklich sie in diesem Augenblick waren. Daher erfindet man für sich sehr schnell wieder Ausreden, warum gerade heute keinen Sport treiben sollte. Dann schaut auf diese Notiz und macht euch wieder bewusst, wie gut es euch nach dem Sport ging. Hört wieder die Musik. Irgendwann werden euch diese Stücke zum Aufbruch treiben. Ihr verbindet die Musik mit den Glücksmomenten und wollt diesen Augenblick wieder!

Für mich ist Sport treiben mit Musik, wie Akkus aufladen, wenn ich meinen MP3-Player mit Musik bestücke und dann zum Sport fahre. Es gibt Tage, da benötige ich einfach mal Ruhe und höre gar nichts. Lausche der Natur und den Geräuschen um mich herum. Aber ansonsten ist eine Playlist immer dabei.

Den inneren Schweinehund überwinden Tipps und Anmerkungen

Rammstein Logo - Quelle: Wikipedia

Rammstein Logo – Quelle: Wikipedia

Seit 18 Jahren treibe ich nun Sport. Ich werde des Öfteren gefragt, wie man es schafft so ehrgeizig zu sein, dies so lange zeit Tag für Tag, Woche für Woche… durchzuhalten. Dazu kommt auch öfters die Aussage: Dein Schweinehund ist besiegt, Du hast dies Problem der Unlust nicht mehr. Falsch! Ich habe sehr wohl noch einen Schweinehund. Und es gibt Tage, da täte ich lieber etwas anderes.

Was treibt mich also nun dazu trotzdem Sport zu treiben?

Ich überlege kurz und finde sehr schnell Dinge, die der Sport mir gebracht hat und bringt. Beschwerdefrei, was Rückenschmerzen anbelangt. Ich fühle mich fitter, dazu kann ich beim joggen vollkommen abschalten und fühle mich danach frisch und klar. Dazu muss man ein gewisses Feingefühl für sich selbst entwickeln und wirklich genau filtern, ob man wirklich kaputt ist oder einfach nur faul. Der zweite Aussage ist bei den meisten eher der Fall. Viel zu schnell ist eine Ausrede gefunden, warum man „heute“ nicht Sport treiben sollte.

Hier ein paar Tipps, wie ich es schaffe den inneren Schweinhund zu besiegen:

  • Sportsachen immer im Auto haben
  • Musik auf einem MP3-Player laden die einen anspornt (in meinem Fall “Rammstein“)
  • sich feste Termine für den Sport setzen
  • sich reele Ziele setzen (nichts ist demotivierender als nicht zu realisierende Ziele)
  • abends sich nicht hinzusetzen, sondern sofort in die Turnschuhe springen
  • ein Sporttagebuch führen und aufschreiben, wie gut man sich nach einer Übungseinheit fühlt
  • einen Kaffee trinken und durchstarten
  • sich mit etwas belohnen, wenn man gesetzte Ziele erreicht hat

Des Öfteren kriege ich zu hören, ich schaffe den Sport nicht in meinen arbeitsreichen Alltag zu integrieren. Glaubt mir das geht immer, wenn man nur will und auch wenn ich diese Aussage hasse, das ist Frage des eigenen Zeitmanagements.

Beispiel meines Trainings, beginnend am Sonntag den 15. Oktober. Arbeiten von morgens bis Abends im Studio als Trainer, nebenbei in der leeren Zeit trainiere ich Latissimus, Trizeps, Bauch und den unteren Rücken. Montag nach der Arbeit zwei Kunden mit denen ich Sport treibe und mit einer Kundin laufe. Am Dienstag trainiere ich nach der Arbeit und vor meinem ersten Kunden, Brust und Bizeps. Mittwoch drei Kunden nach der Arbeit, mit zwei Kunden davon gehe ich Laufen. Donnerstag nach der Arbeit vorm ersten Kunden, intensive Baucheinheit, sowie Beinprogramm. So ziehe ich die Wochen über durch. Es gibt bei mir keine festen Tage. ich plane den Sport zwischen meinen Kunden. Dazu treibe ich mit meinen Kunden Sport.

Überlegen wir einmal zurück, wie schwer es uns anfangs gefallen ist Autozufahren und auf alles zu achten: Schalten, in die Spiegel schauen, auf die Geschwindigkeit und den Verkehr zu achten usw. und heute? Heute machen wir das mehr oder minder alles automatisch. Genauso verhält es sich mit dem Sport. Ab einem Zeitpunkt der bei jedem kürzer oder länger ausfallen kann, fällt eine Klappe und man denkt nicht mehr drüber nach, sondern treibt einfach Sport, weil der Sport zum alltäglichen Leben gehört und etwas fehlt, wenn man eine Einheit ausgelassen hat.

Dazu kommen unliebsame Übungen, wie den unteren Rücken zu trainieren. Dieser wird nur trainiert, wenn akut Schmerzen bestehen und auch meist nur so lange, bis diese dann wieder verschwunden sind. Ich fragte letztens eine Kundin, ob sie das Rückenprogramm noch mache. Antwort nein. Wie es ihr bisher ergangen sei… Antwort zwei Hexenschüsse und Schmerzen, innerhalb von vier Monaten. Dann frage ich sie: Wie lange sie damit immer ausfällt… Sie sagt: So ca. 2-4 Wochen. Meine Frage wie lange sie für das Rückenprogramm benötige, so ca. 10-20 Minuten. Betrachtet man die Übungen präventiv, so könnte sie sich Ausfallzeiten und die Schmerzen ersparen.

Dazu möchte ich betonen, dass sie Triathletin ist und mit den Übungen beschwerdefrei ist. Eine rein Zeit – Nutzen Frage! Da muss man nicht lange rechnen, was der Sport, speziell Übungen für den Rücken einem bringen.