Fitness- und Gesundheitstraining

Es wird Zeit etwas zu verändern

Fitness- und Gesundheitstraining - Es wird Zeit etwas zu verändern

Mensch, beweg dich

Mensch, beweg dichMensch, beweg dich. Klingt einfach oder? nachfolgend möchte ich kurz über meine sportliche Integration berichten. Es ist bereits hell an diesem Morgen. Die Vögel zwitschern, die Sonne lacht, als um 05.00 Uhr der Wecker klingelt. Die Versuchung, die der innere Schweinehund einem bot, eine weitere halbe Stunde schlafen zu können, ist groß.

Der Körper hat im Laufe der Zeit jedoch bereits einen Automatismus entwickelt und bewegt sich wie von selbst aus dem Bett und schleppt sich zu dem Stuhl, auf dem die Laufsachen liegen.

Eher tapsig und stolpernd, zog ich Tights, Laufschuhe und T-Shirt über. Über den MP3 Player dröhnte Rammstein. Die ersten Meter auf der Straße fühlten sich an, als wolle mich der Boden festhalten. Meter für Meter wich die Trägheit und die Schritte fielen mit jedem Schritt leichter. Die frische Luft füllte meine Lungen und das erste Glücksgefühl kam diesen Morgen auf. Gedanken um Beruf und sonstige Gedanken kreisten in meinem Kopf, konnten aber mit dem Anheben des Lauftempos vertrieben werden.

Zu Hause angekommen folgte ein kurzes Fitnesstraining für die Rumpfmuskulatur. Alles in allem dauerte das Sportpensum an diesen morgen 30 Minuten. Es ist nicht immer so, dass ich obwohl ich so lange Sport treibe, keinen inneren Schweinhund habe, oder dass ich wirklich immer Lust auf Sport habe Jedoch absolviere ich eine Sporteinheit, fühle ich mich danach immer besser und bin auch nach so vielen Jahren Stolz den inneren Schweinhundes überwunden zu haben.

Verlange von anderen nichts, dass du dir selbst nicht abverlangen kannst. Ich würde es heuchlerisch finden, einem Kunden aufzuerlegen den Sport in den Alltag zu integrieren, wenn ich es selbst kaum schaffen würde. Trotz des hohen Pensums an Arbeit, sollte das eigene Zeitmanagement so gestrickt sein, dass zwei Einheiten Sport mindestens die Woche Platz drinnen haben.

Eine Hilfestellung in puncto „inneren Schweinehund, in die Schranken weisen“ kann ich euch geben, meine Philosophie: Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden steigert sich ganz automatisch wenn man es auf Dauer schafft den Sport in seinen Alltag zu integrieren!

Natürlich habe ich es auch mal ohne probiert. Nach einigen Wochen merkt man, wie die Muskeln schlaffer werden. Der Körper gerät aus der Form. Verspannungen kommen. Kreuzschmerzen häufen sich. Das alles verschwand, nachdem ich einige Wochen wieder Sport getrieben hatte.

Gerade Personen mit Kreuzschmerzen kann ich folgenden Tipp geben: Treibt Sport! Stärkt euren Rumpf. Macht wöchentlich 3-6 Übungen für den Rumpf und ihr werdet sehen, wie eure Schmerzen weichen werden. Trotz einer degenerativen Veränderung meiner Wirbelsäule lebe ich heute beschwerdefrei. Meine Kernspinaufnahme habe ich noch gut in Erinnerung und die drei Vorwölbungen sehen wirklich übel aus. Lange Zeit erhielt ich Physiotherapie, Muskelrelaxan, Fangopackungen etc. aber nichts half mir so, wie meine Übungen.

Das ist nur eine positive Auswirkung. Die Stärkung des Herz- Kreislaufsystems, Fettverbrennung etc. noch gar nicht erwähnt.

Um es auf den Punkt zu bringen: Beweg Dich!

Meine heutige Playlist (VNV-Natin) beim Laufen um den Lütjensee (4,7km)


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Rammstein Logo - Quelle: Wikipedia

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Seit 18 Jahren treibe ich nun Sport. Ich werde des Öfteren gefragt, wie man es schafft so ehrgeizig zu sein, dies so lange zeit Tag für Tag, Woche für Woche… durchzuhalten. Dazu kommt auch öfters die Aussage: Dein Schweinehund ist besiegt, Du hast dies Problem der Unlust nicht mehr. Falsch! Ich habe sehr wohl noch einen Schweinehund. Und es gibt Tage, da täte ich lieber etwas anderes.

Was treibt mich also nun dazu trotzdem Sport zu treiben?

Ich überlege kurz und finde sehr schnell Dinge, die der Sport mir gebracht hat und bringt. Beschwerdefrei, was Rückenschmerzen anbelangt. Ich fühle mich fitter, dazu kann ich beim joggen vollkommen abschalten und fühle mich danach frisch und klar. Dazu muss man ein gewisses Feingefühl für sich selbst entwickeln und wirklich genau filtern, ob man wirklich kaputt ist oder einfach nur faul. Der zweite Aussage ist bei den meisten eher der Fall. Viel zu schnell ist eine Ausrede gefunden, warum man „heute“ nicht Sport treiben sollte.

Hier ein paar Tipps, wie ich es schaffe den inneren Schweinhund zu besiegen:

  • Sportsachen immer im Auto haben
  • Musik auf einem MP3-Player laden die einen anspornt (in meinem Fall “Rammstein“)
  • sich feste Termine für den Sport setzen
  • sich reele Ziele setzen (nichts ist demotivierender als nicht zu realisierende Ziele)
  • abends sich nicht hinzusetzen, sondern sofort in die Turnschuhe springen
  • ein Sporttagebuch führen und aufschreiben, wie gut man sich nach einer Übungseinheit fühlt
  • einen Kaffee trinken und durchstarten
  • sich mit etwas belohnen, wenn man gesetzte Ziele erreicht hat

Des Öfteren kriege ich zu hören, ich schaffe den Sport nicht in meinen arbeitsreichen Alltag zu integrieren. Glaubt mir das geht immer, wenn man nur will und auch wenn ich diese Aussage hasse, das ist Frage des eigenen Zeitmanagements.

Beispiel meines Trainings, beginnend am Sonntag den 15. Oktober. Arbeiten von morgens bis Abends im Studio als Trainer, nebenbei in der leeren Zeit trainiere ich Latissimus, Trizeps, Bauch und den unteren Rücken. Montag nach der Arbeit zwei Kunden mit denen ich Sport treibe und mit einer Kundin laufe. Am Dienstag trainiere ich nach der Arbeit und vor meinem ersten Kunden, Brust und Bizeps. Mittwoch drei Kunden nach der Arbeit, mit zwei Kunden davon gehe ich Laufen. Donnerstag nach der Arbeit vorm ersten Kunden, intensive Baucheinheit, sowie Beinprogramm. So ziehe ich die Wochen über durch. Es gibt bei mir keine festen Tage. ich plane den Sport zwischen meinen Kunden. Dazu treibe ich mit meinen Kunden Sport.

Überlegen wir einmal zurück, wie schwer es uns anfangs gefallen ist Autozufahren und auf alles zu achten: Schalten, in die Spiegel schauen, auf die Geschwindigkeit und den Verkehr zu achten usw. und heute? Heute machen wir das mehr oder minder alles automatisch. Genauso verhält es sich mit dem Sport. Ab einem Zeitpunkt der bei jedem kürzer oder länger ausfallen kann, fällt eine Klappe und man denkt nicht mehr drüber nach, sondern treibt einfach Sport, weil der Sport zum alltäglichen Leben gehört und etwas fehlt, wenn man eine Einheit ausgelassen hat.

Dazu kommen unliebsame Übungen, wie den unteren Rücken zu trainieren. Dieser wird nur trainiert, wenn akut Schmerzen bestehen und auch meist nur so lange, bis diese dann wieder verschwunden sind. Ich fragte letztens eine Kundin, ob sie das Rückenprogramm noch mache. Antwort nein. Wie es ihr bisher ergangen sei… Antwort zwei Hexenschüsse und Schmerzen, innerhalb von vier Monaten. Dann frage ich sie: Wie lange sie damit immer ausfällt… Sie sagt: So ca. 2-4 Wochen. Meine Frage wie lange sie für das Rückenprogramm benötige, so ca. 10-20 Minuten. Betrachtet man die Übungen präventiv, so könnte sie sich Ausfallzeiten und die Schmerzen ersparen.

Dazu möchte ich betonen, dass sie Triathletin ist und mit den Übungen beschwerdefrei ist. Eine rein Zeit – Nutzen Frage! Da muss man nicht lange rechnen, was der Sport, speziell Übungen für den Rücken einem bringen.