Fitness- und Gesundheitstraining

Es wird Zeit etwas zu verändern

Fitness- und Gesundheitstraining - Es wird Zeit etwas zu verändern

Rückenleiden durch Bewegungsmangel

rueckentrainingToll, was die Technik alles zu bieten hat: Dank sei der Erfindung des Motoren-Fahrzeugs bewegen wir uns mit dem Auto seit Ende des 19. Jahrhunderts schnell und bequem über lange Strecken vorwärts, die wir zu Fuß kaum noch schaffen würden!

Beweegungsmangel verursacht Probleme

Maschinen übernehmen und erleichtern uns zunehmend die Arbeit im Haushalt oder in der Fabrik. Dank sei des Handys müssen wir nicht immer erst zur nächstgelegenen Telefonzelle laufen. Und durch das Internet können wir heute im Prinzip jede Art von Arbeit und Unternehmung von zu Hause aus starten: Freunde treffen, Präsentationen planen, ja, sogar Einkäufe erledigen wir heute am liebsten mit dem Laptop! Da kommt es nicht selten vor, dass unser weitester Weg, den wir am Tag zurücklegen, der vom Schreibtischsessel bis zur Wohnzimmer-Couch ist. Und auch, wem das jetzt übertrieben vorkommt, der sollte staunen angesichts der Erkenntnis, dass die meisten Menschen heute viel bewegungsfauler sind als noch vor zwanzig Jahren.

Der Großteil der Bevölkerung arbeitet gegenwärtig vor einem Rechner. Etwa zwei Drittel der Angestellten sogar stetig sitzend in einem Büro. Genau das wird uns leider gesundheitlich zum Verhängnis!

Inaktivität löst häufig körperliche Beschwerden aus

Die Studien, die die Folgen dieser Entwicklung des Bewegungsmangels untersuchen, häufen sich und kommen alle zu einem sehr ähnlichen Ergebnis: Etwa 17 Millionen Büroangestellte in Deutschland arbeiten nicht ohne körperliche Beschwerden, die teilweise sogar größere Dimensionen annehmen. Kopfschmerzen und Nackenspannungen sind häufig erst der Anfang. Eine kleine Vorwarnung des Körpers, der sich dringend mehr Bewegung wünscht!

Nur durch die Forderung unserer Muskulatur kann unser Körper seine Muskelfasern instand halten. Aufgrund von längerem Sitzen oder sogar Liegen (Couch, Fernsehen etc.) verliert unser Körper seine Leistungsfähigkeit. Die nicht beanspruchten Muskeln werden abgebaut, denn wir setzen nicht mehr Energie um, als wir notwendigerweise für unsere Tätigkeiten benötigen. Selbst die Aufrechthaltung unserer Wirbelsäule fällt uns dadurch zunehmend schwerer, was wir an Rücken- und Nackenschmerzen spüren.

Und wer möchte schon aussehen und sich bewegen wie ein gebückter Affen-Mensch? Ganz abgesehen von der Tatsache, dass solche Leiden häufig und schnell chronisch werden können. Besonders der Herzmuskel benötigt Training: durch den erhöhten Pulsschlag beim Sport. Ansonsten steigt die Gefahr eines Herzinfarkts.

Jede vierte Krankschreibung erfolgt mittlerweile aufgrund von Leiden am Muskel- und Skelettapparat. Nichts ließe sich einfacher vermeiden als dies! Mit der richtigen Bewegung als Ausgleich, ist auch ein Chill-Out auf der Couch nach Feierabend anschließend kein Problem mehr.

Und als kleinen Bonus ganz nebenbei: Körperliche Betätigung ist sehr ratsam, um einen freien und klaren Kopf zu bekommen! Es steigert somit nicht nur das physische sondern auch das psychische Wohlbefinden.

Was ist eine Skoliose?

Skoliose - schiefer RueckenSkoliose – was verbirgt sich hinter diesem Wort? Tatsächlich sollte man das wissen, denn vor allem leichtere Skoliosen sind recht weit verbreitet. Nur 1,1 Prozent der Bevölkerung entwickeln jedoch eine stärkere Skoliose über 10° Cobb, wobei Cobb die Maßeinheit ist, mit der die Wirbelsäulenverkrümmung gemessen wird (nach John Robert Cobb).

Wichtig ist das deswegen, weil eine Skoliose gravierende Auswirkungen auf das gesundheitliche Befinden haben kann, so dass dieses Thema grundsätzlich stärker in den Fokus gerückt werden sollte.

Denn bei einer Skoliose handelt es sich um eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, wobei charakteristischerweise auch die einzelnen Wirbel verdreht sind. Das Tückische dabei: In der Regel haben Betroffene meist zunächst keinerlei Beschwerden, so dass die Entdeckung oft eher zufälliger Natur ist. Dabei kommt der Früherkennung eine große Bedeutung zu, weil sich eine verkrümmte Wirbelsäule ab dem dritten Lebensjahrzehnt stärker abnutzt und dann zu massiven Problemen führen kann. Sichtbar werden Skoliosen meist im Alter von 10 bis 12 Jahren.

Je eher eine solche Verkrümmung entdeckt wird, umso besser kann diese behandelt werden. Von daher sollten Eltern, Lehrer und vor allem Sportlehrer ein Augenmerk darauf haben und reagieren, wenn Kinder und Jugendliche etwa ungleiche Taillendreiecke oder schiefe Schultern aufweisen oder die Hüfte seitlich herausschieben. Röntgenaufnahmen können dann absolute Gewissheit schaffen bzw. der Adams Test. Dabei beugen sich zu untersuchende Personen vor, während sich eine zweite darüber beugt und so eventuelle Asymmetrien feststellen kann.

Doch was sind die Gründe für eine Skoliose? In der Tat ist in 90 Prozent aller Fälle die genaue Ursache unbekannt. Man weiß jedoch, dass es zum Teil angeborene Fehlbildungen gibt und Skoliosen auch durch Muskel- und Nervenschädigungen durch Unfälle hervorgerufen werden können. Für die meisten Skoliosen trifft dies jedoch nicht zu. Man spricht dabei von sogenannten idiopathischen Skoliosen, wobei 90 Prozent der Krankheitsfälle in diese Kategorie fallen.

Aber wie behandelt man diese Deformation der Wirbelsäule?

Grundsätzlich wird bei der Behandlung abgesehen von der Ursache nach dem Grad der Skoliose unterschieden und nach dem Alter des Betroffenen. Die medizinische Therapie greift dabei zunächst mit Krankengymnastik ein, später eventuell mit der Anbringung eines Korsetts, um die Neuausrichtung der Wirbelsäule zu stabilisieren. In schweren Fällen ab 40° Cobb hilft – wenn die konservativen Behandlungsmöglichkeiten erschöpft sind – nur eine versteifende Wirbelsäulen-Operation.

Eine Operation verfolgt dabei folgende Ziele: Aufrichtung der Verkrümmung, Beseitigung der Verdrehung der Wirbel und Einsteifen der Wirbelsäule für einen dauerhaften Behandlungserfolg. Vor allem Skoliosen, die frühzeitig entdeckt werden, haben dabei eine gute Prognose, womit nochmals unterstrichen werden soll, welche Bedeutung der Früherkennung zukommt.

Da Untersuchungen auf Skoliosen in Deutschland nicht zu den Standard-Untersuchungen gehören, sollten Eltern und Lehrer verstärkt darauf achten, um dem Kind oder dem Jugendlichen einen späteren Leidensweg zu ersparen. Bei Skoliosen handelt es sich um eine weitgehend unentdeckte Gefahr, die aber umso gravierendere Auswirkungen haben können.

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Was ist ein Bandscheibenvorfall und eine Bandscheibenprotrusion

Rueckenschmerzen vorbeugenDer Bandscheibenvorfall gehört zu den häufigsten Wirbelsäulenerkrankungen und ist in der Regel mit starken Schmerzen verbunden, die bis in die Extremitäten ausstrahlen können.

Doch was versteht man eigentlich unter einem Bandscheibenvorfall? Und was ist im Gegenzug mit einer Protrusion gemeint?

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Charakteristisch für den Bandscheibenvorfall ist, dass Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal austreten, dorthin, wo sich das Rückenmark befindet. Drückt die ausgetretene Bandscheibe auf einen Nerv, entstehen starke Schmerzen. Typischerweise wird beim Bandscheibenvorfall der Faserring der Bandscheibe ganz oder teilweise durchgerissen. Dies kann einen operativen Eingriff notwendig machen, während man üblicherweise versucht, den Schaden konservativ zu therapieren. Die Physiotherapie zielt demnach auch darauf ab, die umliegenden Muskeln der Bandscheibe so zu stärken, dass diese langfristig ihre Funktion übernehmen können.

Um zu verstehen, was ein Bandscheibenvorfall bedeutet, muss man sich den Aufbau einer Bandscheibe vorstellen: Diese besteht aus einem Gallertkern mit einem hohen Wasseranteil und übernimmt die Funktion eines „Wasserkissen“ im Körper. Bestimmte Membranen trennen die einzelnen Knorpelringe dabei voneinander. Werden diese Membranen beschädigt, beispielsweise durch andauernde Fehlhaltungen, trocknet der Gallertkern aus. Daher resultiert auch die Tatsache, dass die Bandscheibe bei einem Vorfall nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form vorhanden ist, d.h. die Schädigungen meist über mehrere Jahre vonstattengingen. Im schlimmsten Falle droht ein Querschnittssyndrom, wenn das Rückenmark beschädigt wird, d.h. es kann zu Lähmungen kommen.

Allerdings bleiben auch viele Bandscheibenvorfälle unentdeckt und die Betroffenen bleiben beschwerdefrei. Einschlägige Untersuchungen haben gezeigt, dass rund 30 Prozent der „gesunden“ Probanden einen unentdeckten Bandscheibenvorfall hatten. Dabei spricht man von einem symptomlosen Bandscheibenvorfall.

Was ist eine Bandscheibenprotrusion?

Eine Protrusion unterscheidet sich von einem Bandscheibenvorfall durch folgenden Umstand: Bei einer Protrusion wird der Faserring der Bandscheibe nicht oder kaum durchgerissen. Der Faserring wölbt sich stattdessen nach außen ins Rückenmark vor. Daraus resultiert, dass sich Beschwerden in der Wirbelsäule einstellen können, die Schmerzen jedoch in der Regel nicht in die Extremitäten ausstrahlen. Auch ist eine Protrusion besser konservativ behandelbar, d.h. ein operativer Eingriff ist in der Regel nicht notwendig. Bei der Bandscheibenprotrusion handelt es sich allerdings ebenfalls um eine Degeneration der Bandscheibe, die in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg entsteht. Diese Degeneration muss physiotherapeutisch und osteopathisch behandelt werden.

Maßnahmen umd Rückenprobleme vorzubeugen

Die Zahl der Bandscheibenprobleme steigt dabei in letzter Zeit signifikant an. Üblicherweise werden vor allem Bewegungsmangel und Fehlhaltungen, beispielsweise durch Büroarbeit, als Gründe hierfür angeführt. Eine Ursache kann aber auch etwa eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche sein. Fakt ist jedoch, dass eine große Anzahl an Bandscheibenvorfällen und Protrusionen vermeidbar wäre, wenn sich die Betroffenen ausreichend bewegen würden, damit der Gallertkern der Bandscheibe genügend mit Flüssigkeit versorgt wird. Die Versorgung des Gallertkerns mit Flüssigkeit erfolgt nur über regelmäßige Bewegung. Ebenfalls könnten Probleme mit der Bandscheibe vermieden werden, wenn man auf fachgerechtes Heben und Ziehen achten würde sowie auf eine angemessene Haltung bei Bildschirmarbeit.

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Die häufigsten Rückenbeschwerden

Ursachen und Formen

Die haeufigsten RueckenbeschwerdenSie sind ein echtes Volksleiden: Rückenbeschwerden machen sich wahlweise als unangenehmes Stechen, Ziehen, Brennen oder Reißen bemerkbar, wobei manchen Statistiken zufolge 90 Prozent aller Kinder und vor allem die meisten Erwachsenen zumindest zeitweise damit zu kämpfen haben.

Als hochkomplexes Konstrukt ist der Rücken anfällig für alle möglichen Beschwerden, die im ungünstigsten Falle chronisch werden können. Eine Vielzahl der Beschwerden geht dabei auf die moderne Zivilisation mit zu wenig Bewegung und zu viel Übergewicht zurück.

Ursachen für Rückenprobleme

Galten früher Arbeiten auf dem Bau oder in der Landwirtschaft wie das Heben oder Ziehen schwerer Lasten, die unweigerlich den Verschleiß der Knorpel und Knochen nach sich ziehen, als Hauptgrund für Rückenbeschwerden, hat sich dies mittlerweile deutlich geändert: Laut Orthopäden rangiert Bewegungsmangel heute als Ursache ganz weit vorne. Der Grund: Durch Bewegungsmangel verkümmern notwendige Muskeln, außerdem werden die Bandscheiben nur unzureichend mit Flüssigkeit versorgt.

Ausreichend Bewegung wiederum trainiert die Muskeln, die eine wichtige Stützfunktion ausüben, und sorgt dafür, dass die Bandscheiben elastisch bleiben. Die Folgen dieser Fehlentwicklung sind mannigfaltige Beschwerden vom klassischen Bandscheibenvorfall über schmerzhafte Verspannungen bis zum Hexenschuss. Übergewicht, Fehlhaltungen (zum Beispiel durch langwierige Bildschirmarbeit), Bandscheibenschäden, psychische Belastungen, Arthrose oder Osteoporose können außerdem negativ auf den Rücken einwirken und zu Beschwerden führen. Je nach Ursache muss eine andere Therapie angestrebt werden, wobei die meisten Mediziner betonen: Bewegung ist sehr häufig weitaus effektiver als noch so viele Schmerztabletten.

Die am meisten verbreiteten Arten von Rückenbeschwerden

Grundsätzlich treten Rückenprobleme besonders konzentriert im Nacken- und im Lendenbereich auf, da durch den aufrechten Gang des Menschen diese Regionen besonders stark belastet werden. Zu den häufigsten Beschwerdebildern heutzutage gehört zunächst einmal der äußerst schmerzhafte Bandscheibenvorfall. Dabei treten Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal (wo sich das Rückenmark befindet) vor und drücken im ungünstigsten Falle auf einen Nerv – daraus resultieren die Schmerzen.

Sehr verbreitet ist auch der Hexenschuss als plötzlich auftretender stechender Schmerz, der auf Quetschungen der aus dem Rückenmark austretenden Nerven durch Wirbelkörper oder verspannte Muskeln basiert, meist aber vorübergehend ist. Verspannungen der Nacken- oder Rückenmuskulatur, die sehr unangenehm werden können, gehören außerdem zu den klassischen Rückenbeschwerden, nicht zuletzt durch eine falsche Sitzhaltung vor dem Computer bedingt. Degenerative Wirbelsäulenveränderungen können eine weitere Ursachenquelle für Rückenprobleme sein, genauso die Skoliose, wie die krankhafte Seitenverbiegung der Wirbelsäule bei gleichzeitiger Verdrehung der Wirbel genannt wird. Auch die Osteoporose, der schleichende Abbau der Knochendichte, kann zu Beschwerden und Schmerzen führen.

Zu nennen wären noch viele weitere Störbilder, die hier genannten sind allerdings die am meisten verbreiteten.

Therapie

Je nach Ursache und Art der Beschwerden muss eine jeweils andere Therapie angestrebt werden. In der Regel helfen Massagen und Rückengymnastik bzw. rückenschonender Sport, im schlimmsten Falle ist eine Operation notwendig. Fakt ist jedoch, dass eine Vielzahl an Rückenproblemen durch eine umsichtige Lebensweise mit reichlich Bewegung vermieden werden könnten.

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Eine erstaunliche Konstruktion: Der menschliche Rücken

Unsere Wirbelsäule - eine wunderbare KonstruktionStabilität und Bewegung, Festigkeit und Flexibilität: Der menschliche Rücken ist eine ganz erstaunliche Konstruktion, die problemlos seitliche, Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen ermöglicht. Der Mensch kann dadurch aufrecht gehen, da ihm der Aufbau des Rückens die notwendige Stabilität verleiht, außerdem ist eine Vielzahl von Bewegungsvarianten möglich. Doch was ist der Rücken überhaupt? Und wie funktioniert er? Vom Rücken spricht man dabei vom hinteren Abschnitt der Rippen mit der zugehörigen Muskulatur, vom unteren Rand des Nackens bis zur Lende.

Dazu gehören die S-förmige Wirbelsäule mit den 34 Wirbeln, die Bandscheiben, die Bänder, die Muskeln und das Rückenmark im Inneren der Wirbelsäule. Grob kann man den Rücken in folgende Segmente unterteilen:

Die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist in insgesamt fünf Abschnitte untergliedert: die Hals- und Wirbelsäule, die Brustwirbelsäule, die Lendenwirbelsäule, das Kreuzbein und das Steißbein. Durch die doppelt S-förmige Krümmung können Erschütterungen abgefedert und das empfindliche Gehirn geschützt werden. Die 34 Wirbel bestehen dabei aus je einem Wirbelknochen und einem Wirbelkörper. Die Gestaltung der Wirbelsäule garantiert ein Höchstmaß an Festigkeit und Flexibilität.

Die Bandscheiben

Die meisten Wirbel sind durch eine Bandscheibe verbunden. Der menschliche Rücken weist entsprechend 23 Bandscheiben auf, die zwischen den Wirbelkörpern liegen. Eine Bandscheibe besteht dabei aus einem Gallertkern und einem Faserknorpel und weist einen Wasseranteil von 90 Prozent auf. Die Bandscheiben sind eine Art natürlicher Puffer, sozusagen Stoßdämpfer. Damit diese intakt bleiben, ist ausreichend Bewegung notwendig, damit der Flüssigkeitsaustausch gewährleistet ist. Auf den Bandscheiben lastet dabei ein großer Druck. Damit sie reibungslos funktionieren können, müssen sie ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden.

Die Bänder

Diese haben zusammen mit den vielen Rückenmuskeln die Aufgabe, die Wirbelsäule stabil zu halten. Man unterscheidet dabei folgende Bandsysteme: das vordere Längsband über der Vorderseite der Wirbelkörper, das hintere Längsband über den hinteren Flächen der Wirbelkörper, das gelbe Band zwischen den einzelnen Wirbelbögen, die Zwischenquerfortsatzbänder, die Zwischendornfortsatzbänder und das Überdornfortsatzband.

Die Rückenmuskeln

Die Rückenmuskeln haben zusammen mit den Bändern die Aufgabe, die Wirbelsäule stabil und beweglich zu halten. Grundsätzlich werden folgende große Muskelgruppen unterschieden: der Kapuzenmuskel, der Deltamuskel, der Rautenmuskel, der Breite Rückenmuskel, der Rückenstrecker, der Mittlere Gesäßmuskel und der Große Gesäßmuskel. Eine ausreichende Entwicklung der Trainierte Rückenmuskeln sind eine Voraussetzung dafür, dass der Mensch beschwerdefrei sein kann.

Das harmonische Zusammenspiel von Wirbelsäule, Bandscheiben, Bändern und Muskeln ist die Bedingung dafür, dass der menschliche Rücken reibungslos funktioniert. Allerdings ist die diffizile Konstruktion des Rückens gleichzeitig auch sein Schwachpunkt. Aufgrund zu langer Zeiten vor dem Bildschirm, Bewegungsarmut und falscher Sitz- und Körperhaltung gehört der Rücken mit zu den häufigsten Beschwerdefeldern in den Industrieländern. Einschlägigen Studien zufolge haben 70 Prozent aller Mitteleuropäer mindestens einmal im Jahr Schwierigkeiten mit dem Rücken. Es lohnt sich daher, den Blick auf den Rücken zu lenken und Präventivmaßnahmen zu ergreifen. Entsprechende Übungen und die daraus folgende Stärkung der Rückenmuskulatur können viele Beschwerden fernhalten.

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Den Blick auf den Rücken lenken

Praeventives RueckentrainingDer menschliche Rücken ist eine ganz fantastische Erfindung – bei näherer Betrachtung möchte man fast meinen, dass hier ein genialer Erfinder am Werk war. Dennoch kann der Rücken auch eine Quelle unendlichen Schmerzes sein, wobei dieser Umstand wiederum in seiner Komplexität begründet liegt:

Je diffiziler eine Konstruktion, umso größer auch deren Störanfälligkeit. Dass dem so ist und wie wichtig der Rücken ist, das merkt man daher in der Regel leider erst dann, wenn sich Probleme einstellen.

Tatsächlich gehören Rückenprobleme zu den Gesundheitsproblemen Nr. 1 in Deutschland und jährlich werden Unsummen ausgegeben, um die verschiedensten Beschwerden zu therapieren. Da das Thema eine solche Relevanz besitzt, ist wird hier im Blog künftig eine ganze Rubrik dem Rücken gewidmet sein, wobei alles Wesentliche zur Sprache kommen soll: zum Beispiel der anatomische Aufbau, die wichtigsten Ursachen für Rückenprobleme, die häufigsten Beschwerdefelder wie Bandscheibenvorfall, Hexenschuss oder etwa die verbreitete Skoliose, die besten Therapiemöglichkeiten, aber natürlich auch wirkungsvolle Übungen, um den Rücken zu stärken und Problemen vorzubeugen bzw. um diese zu lindern.

Dies und noch viel mehr wird künftig hier zu lesen sein. Diese Rubrik soll ganz bewusst den Blick auf den Rücken lenken, um Beschwerden möglichst zu vermeiden, um Prävention zu leisten und natürlich um im Gegenzug zu sensibilisieren. Denn ein wichtiger Grund dafür, dass Probleme mit dem Rücken so aktuell sind, liegt auch darin, dass vielfach einfach Unwissenheit bzw. Unachtsamkeit vorherrscht. Die Folgen moderner Zivilisation wie stundenlange Bildschirmarbeit tun ihr Übriges, um das Problem zu verschärfen.

Die meisten Menschen geben zu wenig Acht auf ihre Körperhaltung und müssen deswegen früher oder später mit Beschwerden rechnen. Aber das muss nicht sein. Das Thema „Rücken“ wird hier deswegen umfassend behandelt, wobei mit der Zeit stets neue Beiträge und Aspekte hinzukommen werden. Der Blog ist somit ein organisches Gebilde und wächst ständig. Auf diese Weise soll ein umfassendes Angebot geschaffen werden, das eine Vielzahl von Informationen offeriert, aber ebenso auch viele praktische Tipps beinhaltet.

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Ruecken TrainingsplanWer Rückenprobleme hat kennt das Problem, gerade wenn man frisch ein Ereignis hinter sich hatte, ist man übervorsichtig ja keine falsche Bewegung auszuführen. Was man sich in dieser Situation einfach nur wünscht ist ein schmerzfreier Rücken. Mir erging es am Anfang nicht anders. Ich hatte Angst, schwere Sachen zu heben oder mich zu drehen, vollführte alles in roboterhaften Ausführungen.

Im Laufe der Jahre entwickelte ich ein Gespür dafür, was meinem Rücken gut tut, was ich ihm zumuten kann und was nicht. Dadurch dass ich viel Krafttraining und Ausdauersport betreibe, bleiben Verspannungen nicht aus. Meine Vorwölbungen habe ich im Lendenwirbelbereich, drei Stück an der Zahl. Deswegen bin ich nicht weniger belastbar als Personen ohne Rückenprobleme, aber ich muss auf gewisse Dinge achten. So auch das Training, das ich mittlerweile so gut wie jeden Tag ausführe. In 15 Minuten habe ich das Training abgehakt und kann mich anderen Dingen widmen.

Trainingsplan für einen schmerzfreien Rücken

Die Übungen habe ich euch als PDF zusammengefasst:
Trainingsplan für einen starken Rücken
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Immer wieder höre ich aus dem Umfeld: ja, ich habe Rückenprobleme und habe in der Akutphase die Übungen gemacht, danach aber nicht mehr. Nun frage ich euch, was ist besser? Zwei Wochen lang, wegen massiver Kreuzbeschwerden auszufallen oder zweimal wöchentlich für 15 Minuten Rückenübungen auszuführen? Leider fällt die Wahl nicht immer gleich auf die zweite Aussage. Dafür gibt es nur einen Grund: Viele sind einfach zu bequem und faul.

Was hilft bei Rückenschmerzen

Fakt ist, mit den Jahren werden die Probleme nicht weniger. Baut man nicht im Laufe der Zeit ein anständiges Korsett aus Muskeln auf, wird man mit Sicherheit größere Probleme im Alter bekommen und eventuell auch unters Messer müssen. Gestern bei einem Kunden viel mir erst wieder auf, das mein erster Bandscheibenvorfall bereits vor 22 Jahren war. Toi Toi Toi und seit knapp drei Jahren keine besonderen Vorkommnisse hatte. Warum erst seit drei Jahren? Ich habe das Rückentraining weiter verbessert. Vorher hatte ich im Jahr ein bis zwei Vorkommnisse, wie leichte Schmerzen, aber seitdem ich das Training so resolut durchführe gar nichts mehr.

Okay, eine falsche Bewegung kann immer Mal sein, aber dies entsteht meist aus einer unbewussten Bewegung. Jeder kennt sie: Man dreht sich einfach um oder will etwas aufheben und da kommt der Knacks. Auch in dieser Situation ist noch nicht Hopfen und Malz verloren. Genau in dieser Situation müsst ihr ruhig bleiben, so schwer es euch auch fällt, bleibt ruhig. Atmet tief ein und aus. Legt euch am besten ganz behutsam auf den Boden. Atmet ruhig und entspannt.

Ruhig bleiben wenn der Rückenschmerz kommt

Durch den Schuss ins Kreuz verkrampft sich die Muskulatur, dadurch hat man Schmerzen, ein geschlossener Kreislauf. Durch das ruhig bleiben und tiefe Atmen könnt ihr die Muskulatur die Zeit geben sich wieder etwas zu entkrampfen. Habt ihr danach dann nur leichte Bewegungseinschränkungen, schont euch nicht. Bewegung tut gut! Achtet natürlich auf eure Bewegungen, aber legt euch nicht in Watte. Dadurch verschwindet die Blockade schneller.

Es gibt Blockaden, die verschwinden nicht von alleine oder man bekommt sie nicht selbst gelöst. Bei mir selbst im Brustwirbelbereich. Im Lendenwirbelbereich bekomme ich so gut wie alle Blockaden selbst wieder locker. Im Brustwirbelbereich lasse ich mir durch eine Physiotherapeutin helfen.

Durch diese Maßnahme kann ich die kurzzeitigen Probleme und Verspannungen danach mit dieser Übung drastisch reduzieren.

Trainingsplan für einen starken und schmerzfreien Rücken