Fitness- und Gesundheitstraining

Es wird Zeit etwas zu verändern

Fitness- und Gesundheitstraining - Es wird Zeit etwas zu verändern

Wie ich endlich zur Ernährungsumstellung fand

Dies ist ein Gastbeitrag von Thomas Sonntag, Blogger und Fotograf aus Hamburg

Gesunde Ernährung - Ab heuteIrgendwann kommt wohl für fast jeden der Zeitpunkt, an dem er sich überlegt, ob er/sie nicht doch mal ein bisschen mehr für sich tun sollte. Das liegt zum einen daran, dass man mit fortschreitendem Alter vernünftiger wird, zum anderen hat es aber auch damit zu tun, dass es ja auch „in“ ist, auf seine Vitalität zu achten und es gibt ja auch durchaus gute Argumente dafür; länger leben und  besser  aussehen  sind  nur zwei
Aspekte davon.

Als ich mich dazu entschloss, meine Ernährung umzustellen, hatte das die oben genannten Gründe: ich wollte gesünder leben als bisher (wobei ich jetzt noch nicht mal zu denen gehörte, die „Raubbau“ mit ihrem Körper getrieben haben) und ich wollte auch äußerlich etwas für mich tun.

Nicht, dass ich auch nur ansatzweise Übergewicht gehabt hätte, aber durch die viele Tätigkeit am Schreibtisch kamen dann schon gewisse Problemzonen hervor und dass Sport alleine hier nicht viel bringt, hatte ich leider auch schon feststellen müssen.

Schwierig gestaltete sich nun die Frage, WIE ich meine Ernährung umstellen würde.
Mir waren dabei zwei Faktoren ganz besonders wichtig:

  • es sollte eine Umstellung sein, die nicht auf Kosten der Gesundheit oder des Äußeren geht und
  • ich wollte etwas, das Dauerhaft ist. Also nichts, bei dem ich mich so zusammenreißen muss, dass ich nach 2 Wochen schon keine Lust mehr dazu habe.

Es gibt wenige Themen, bei denen ich so lange googeln musste, bis ich dann endlich das gefunden habe, was ich seit mittlerweile einem Jahr konsequent umsetze.

Und da ich – ebenfalls durchs Googeln – weiß, dass es viele Menschen gibt, die genau die gleichen Probleme haben,will ich im Folgenden mal das Wichtigste zusammenfassen.

Recherchebeginn

Es gibt eine ganze Reihe von Quellen, bei denen man sich informieren kann, was man nun essen „darf“ und was nicht.

Was mir dabei oftmals negativ auffiel, war, dass viele nur nach dem Vernunftsaspekt gehen, dabei aber vergessen, dass Genuss und Geschmack auch dazugehören.

Was da dann teilweise „angeboten“ wurde, war doch ziemlich ernüchternd, so dass ich es dann erstmal dabei beließ und mich weiter so wie vorher ernährte.

Der zweite Anlauf

Trotzdem: Aufgeben ist nicht wirklich mein Ding und dementsprechend machte ich mich nochmal auf die Suche.

Gott sei Dank setzt sich ja immer mehr die Erkenntnis durch, dass der von mir eben genannte Geschmacks- und Genussfaktor eben doch nicht so unwichtig ist – wie heißt es so schön: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“. Entsprechend sollten meine Bemühungen dieses Mal belohnt werden.

Die erste Erkenntnis

Sicherlich nicht neu, aber oftmals vergessen, weil man ja ein Ziel vor Auge hat: nicht die „Brechstangen-Methode“ hilft auf Dauer, sondern auch beim Unterfangen, seinem Körper und somit seiner Figur etwas Gutes zu tun, braucht man Geduld.

Anstatt nun seinen Körper (und die Geschmacksnerven) zu quälen, sollte ein vernünftiger Mittelweg gegangen werden.

Die erste Umsetzung

Zunächst einmal: verzichtet habe ich bis heute kaum bis gar nicht.

Ich ersetzte „normale“ Brötchen durch eine Vollkornvariante, ohne jedoch zum Beispiel auf meinen Aufstrich zu verzichten; dieser hat zwar nicht gerade wenige Kalorien, aber er schmeckt und somit fiel mir der Umstieg auch nicht schwer. Hinzu kam, dass ich auch noch andere Vollkornprodukte auf meinen Speiseplan setzte, was sich schon einmal positiv auswirkte.

Zum „Strecken“ der Mahlzeit, also, dass man weniger von dem braucht, was unvorteilhaft für die Figur ist, schien mir Gemüse geeignet – und auch hier wieder der doppelte Vorteil: man nimmt weniger zu und durch die Vitamine tut man sich zusätzlich noch etwas Gutes :) Gerade auch, weil es verschiedene Sorten Gemüse gibt – sowohl süß, als auch deftig – ist eigentlich für jeden was dabei.

Der „Rückschlag“

Natürlich ist man am Anfang noch hochmotiviert, aber irgendwann lässt auch das nach. So wurde mir irgendwann bewusst, dass ich auf Dauer nicht wirklich Lust hatte, in der Mittagspause selber zu kochen. Problematisch ist natürlich, dass nicht jede Kantine oder sonstige Essenausgabe den größten Wert auf ausgewogene Ernährung legt.

Glücklicherweise aber konnte ich sowohl beim Frühstück (welches – auch wenn das bekannt ist – die wichtigste Mahlzeit des Tages ist) als auch beim Abendbrot meine „neue Art des Essens“ weiter fortführen; der Mehraufwand war ja nicht so extrem, so dass der einzige richtige „Sündenfaktor“ das Mittagessen blieb.

Die positive Erkenntnis

Ich stellte relativ schnell fest, dass das nicht ganz so gesunde Mittagessen (sofern es nicht allzu ungesund ist) keinen merkbaren Nachteil mit sich brachte; die Umstellung am Morgen und Abend sind ausreichend, um Körper und Figur etwas Gutes zu tun.

Und das bestätigt letztendlich das, was ich bereits sagte: die Mischung macht’s. Wer nur auf Geschmack und möglichst schnell zubereitetes Essen achtet, tut sich nichts Gutes, denn das „rächt“ sich. Wer nur der Gesundheit Beachtung schenkt, der wird unter Umständen Probleme haben, durchzuhalten, vor allem dann, wenn er vorher diesen Aspekt vernachlässigt hat.

Ich brauche bis heute nicht auf Schokolade zu verzichten, aber ich esse sie eben seltener. Interessanterweise kann man sogar hier – also beim Naschen – auf Vollkornersatzprodukte zurückgreifen; ich zum Beispiel habe ich mit Vollkornkeksen gute Erfahrung gemacht.

Fazit

Es dauert seine Zeit, bis man die für sich richtige Methode für eine gesündere Ernährung gefunden hat und wie bei so vielem ist es auch hier so, dass es nicht immer nach Plan verläuft.

Wer jedoch wirklich gewillt ist und nicht erwartet, dass sich von heute auf morgen alles ändert, dem sei empfohlen, sich eine „gute Mischung“ auszudenken.

Natürlich reagiert auch jeder Körper anders, aber bei mir war es schon nach sechs Monaten so, dass ich richtig viel gemerkt habe. Danach verlangsamte sich der Fortschritt natürlich, aber er ist eigentlich auch gar nicht mehr nötig, da ich nun fast schon zu 100% zufrieden bin :)

Und das Beste ist: ich habe bis heute nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas entbehren müsste!

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Kategorie: Gastartikel

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