Fotos aus Schwarzeneggers Bodybuilder-Zeiten zeigen in muskelbepackt, wobei jeder einzelne Muskel definiert ist und vor allem Bizeps und Brustmuskeln eindrucksvoll hervorstechen. Wie kann man einen solchen Körper erschaffen? Schwarzenegger hat daraus kein Geheimnis macht, sondern es beispielsweise in seinem Buch „Fit mit Arnold Schwarzenegger“ dargelegt, wie er trainierte, um in Topform zu kommen.
Demnach gehören zunächst die Streckübungen dazu: Nackenrollen, Seitbeugen, Ausfallschritt bzw. Streckung der Achillessehne, Kombinations-Rumpfbeuge mit durchgedrückten Knien sowie erneut ein Ausfallschritt. Die Übungen sind dabei nach jeder Seite hin zu absolvieren.
Daraufhin folgt die Aufwärmphase, denn, wie Schwarzenegger sagt, man wird niemals so gut trainiert sein, dass man sich nicht aufwärmen müsste. Zum Aufwärmen gehören Rumpfdrehen im Stehen, Rumpfdrehen vorgebeugt, die „Windmühle“, Laufen auf der Stelle und ein Ausfallschritt mit Sprung. Alle Übungen sind dabei 20 Mal zu absolvieren.
Das eigentliche Gewichtstraining startet dann mit Umsetzen und Drücken bzw. Kurzhantel-Seitheben für die Schultern, wobei acht bis zehn Mal wiederholt wird. Dann folgt die Brust: Bankdrücken mit acht bis zehn Wiederholungen sowie die fliegende Bewegung mit Kurzhanteln, ebenfalls acht bis zehn Mal. Für den Rücken gibt es Klimmzüge mit 20 Wiederholungen sowie Langhantel-Rudern mit acht bis zehn Wiederholungen. Selbstverständlich werden auch die Arme trainiert mit Langhantel-Curls und Trizeps-Drücken liegen, ebenfalls acht bis zehn Mal jeweils. Die Beine werden mit Kniebeugen, Ausfallschritt und Wadenheben stehend beansprucht. Letztere mit 15 bis 20 Wiederholungen, Kniebeugen und Ausfallschritt mit acht bis zehn Wiederholungen. Diese Technik bezeichnete er später als „Massivangriff auf die Beinmuskeln“.
Danach folgen die Bauchmuskeln, denn ein schön definierter Sixpack kommt nicht von ungefähr. Für die Bauchmuskeln gibt es Beinheben mit gebeugten Knien, Situps mit gebeugten Knien mit Partner, abwechselnd werden die Beine angezogen, dann folgt die Klappmesser-Übung, das seitliche Beine-Anziehen sowie die Beinschere nach hinten. Jede Übung wird zehn Mal wiederholt.
Doch Schwarzenegger betont auch, dass das Abkühlen ein wichtiger Part des Trainings ist. Damit der Körper nach der Anstrengung wieder abkühlt, werden Rumpfbeugen mit durchgedrückten Knien gemacht, die Rumpfbeuge im Sitzen, abwechselndes Rumpfbeugen im Sitzen, Rumpfbeugen im Sitzen mit gespreizten Beinen, Seitbeugen sitzend, Streckung der inneren Oberschenkel und die Quadrizeps-Streckung.
Strecken und Aufwärmen sind notwendig, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Muskeln wollen nicht überrascht werden, sie brauchen die Aufwärmphase. Das Abkühlen ist wichtig, damit der Körper merkt, dass die Anstrengung nun ausklingt. Dabei empfiehlt Schwarzenegger, drei Tage pro Woche zu trainieren und immer einen Tag Pause einzulegen, damit sich die Muskeln regenerieren und wachsen können. Dies gilt jedoch nicht für die Streckübungen und das Bauchmuskeltraining. Dabei kann man recht schnell zu schweren Gewichten übergehen, wobei einem „der Körper sagt“, wie es Schwarzenegger ausdrückt, welche Gewichte zumutbar sind.
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Tom Blue sagt:
Hallo André,
seine Erfolgsgeschichte ist schon ein Hammer. Dennoch, das mit seiner Einstellung zur Todesstrafe wie Du auch erwähntest, wirft einen Schatten…
Und man muss auch ehrlich sein, nur allein durch Training hat er seine Muskeln nicht erworben:
Zitat wikipedia [...]Bei seinen ersten landesweiten Fernsehinterviews in den 1970er Jahren nahm er zu Fragen rund um seinen Sport offen Stellung. Auf die Frage, ob er während seiner aktiven Bodybuildingzeit auch “Anabolika” eingenommen habe, bejahte er überraschenderweise und gestand, diese unter ärztlicher Aufsicht genommen zu haben.[...]
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Schwarzenegger
Ob nun ärztliche Aufsicht hin oder her, es ist nachgeholfen und gesundheitliche Spätschäden sind meistens zu befürchten, oder?
Und http://www.wasistwas.de schrieb zum 60sten Geburtstag:
[...]Der Schönheitsfehler: Schwarzenegger nahm Anabolika ein, versuchte also seinen Körper mit Hilfe von Doping leistungsfähiger zu machen und seine Muskeln schneller wachsen zu lassen.
Die Nebenwirkungen diese künstlichen Hormone sind verheerend für Herz, Kreislauf und Leber aber auch für die Psyche so werden Menschen, die Anabolika einnehmen leichter aggressiv oder depressiv. Dass der Herzfehler, aufgrund dessen er sich 1997 operieren lassen musste einen Zusammenhang mit dem Doping hat, bestreitet Schwarzenegger.[...]
Quelle: http://www.wasistwas.de/aktuelles/reportage-film/stars/artikel/link//cab4c37da4/article/arnold-schwarzenegger-wird-60.html
Bis dahin.
Personal Trainer Kiel sagt:
Ganz ehrlich? Jeder in der Branche nimmt doch Mittelchen! Ich möchte das nicht beschönigen, aber was ich traurig finde, das es keiner zugibt! Wo sind in dem Sport die Dopingkontrollen. Selbst in der sogenannten Natural Body Building Klasse fragt man sich, ob da nicht auch nachgeholfen wurde?! Ich bin sehr enttäuscht muss ich sagen, es gibt einige zu denen hatte ich aufgeblickt, bekam dann doch aber mit, dass sie selbst etwas genommen haben. Natürlich es ist verlockend, es ist Wahnsinn, wie schnell der Körper fett verbrennt, wie schnell Muskeln wachsen, innerhalb kürzester Zeit. Aber um welchen Preis? Das sind auch wieder Dinge die in diesem Sport verschwiegen werden.
Tom Blue sagt:
immer größer – immer weiter – immer schneller – immer stärker – immer schöner….
Das lässt sich beliebig so fortsetzen, leider und Du hast Recht, man/frau sollte ehrlich sein.
Aber sind es nicht wir alle, die als Zuschauer auch immer mehr Höchstleistung sehen und konsumieren wollen?
Der Mensch ist schon längst über seine natürlichen Fähigkeiten hinausgewachsen, dank unschöner und ungesunder Mittelchen und OPs usw.
Komisch nur, dass die Akteure diesen hohen Preis eingehen, um später krank zu werden, irreparable Schäden davon zu tragen oder gar frühzeitig dahinzuscheiden.
Mittlerweile erwacht aber ein neues Bewusstsein:
vegane Bodybuilder wie Alexander Dargatz schaust du hier http://www.kryptonite.veganstrength.de/
oder vegetarische Sportler siehst du hier https://vebu.de/gesundheit/sportlerinnen
oder Fiona Oakes, ihres Zeichens vegane Marathonläuferin machst du Klick hier http://www.fionaoakes.com/
Eine Liste vieler Berühmtheiten, die sich vegan/vegetarisch ernähren gibt es hier http://myveganworld.de/bekannte-veganer/
Und sie werden mittlerweile immer mehr als Ausnahme-Athleten in der Öffentlichkeit beachtet und fördern so ein neues Nachdenken in der Bevölkerung.
Man kann davon ausgehen, dass diese Menschen zu keinen synthetischen Zusatzstoffen wie z. B. Anabolika greifen, denn dieses neue Bewußtsein schließt eine gewisse Ethik mit ein. Das hoffe ich doch
Bis dahin.
Personal Trainer Kiel sagt:
Nein, ich möchte das nicht konsumieren. Ich wünsche mir in diesem Sport wie in alem: Ehrlichkeit und wenn etwas genommen wird es zuzugeben und es nicht zu verschweigen oder gar zu sagen, alles Natur – Blödsinn!
exvitro sagt:
Ich habe sein Buch über sein Leben und auch die Pumping Iron DVD. Ich finde viel wichtiger als sein Trainingsprogramm ist dabei seine innere Einstellung. Der Mann hat einen extrem starken Willen und die Kraft seine Ziele konsequent zu verfolgen. Er lässt sich von nichts ablenken und macht das was nötig ist um zu gewinnen. Das ist, meiner Meinung nach, sein Erfolgsgeheimnis – sowohl im Bodybuilding als auch im Leben.
Personal Trainer Kiel sagt:
Danke für Deinen Kommentar und willkommen auf meinem BLOG. Das sehe ich genauso! Das ist eigentlich auch die Kernbotschaft. Seine Einstellung zum Sport, hat mich persönlich mit geprägt.
exvitro sagt:
Mich auch. Und obwohl er literarisch nicht der begabteste Mensch ist, lese ich sein Buch immer wenn ich Inspiration brauche. Was ich interessant fand ich, gerade beim Training, ist das er viel experimentiert hat, neue Wege gegangen ist usw. Er hatte keine Angst gehabt Fehler zu machen oder etwas zu machen was niemand vor ihm gemacht hat. Sehr inspirierend!